Incontriamoci a scuola! – Treffen wir uns in der Schule!
Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) präsentiert das Projekt „Incontriamoci a scuola“ bei der Klausurtagung der italienischsprachigen Schulwelt.
Im Rahmen der Klausurtagung der italienischsprachigen Berufsbildung stellte die Abteilung Berufsbildung des lvh.apa das neue Projekt „Incontriamoci a scuola“ vor. Ziel der Initiative ist es, die Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Handwerk nachhaltig zu stärken sowie junge Menschen noch gezielter auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten.
Mit dem Projekt setzt der lvh.apa gemeinsam mit den italienischsprachigen Berufsschulen für Handwerk ein starkes Zeichen für eine strukturierte und langfristige Partnerschaft zwischen Bildungswesen und Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass eine enge Verbindung zwischen schulischer Ausbildung und betrieblicher Praxis entscheidend ist, um den Fachkräftenachwuchs von morgen bestmöglich zu fördern.
„Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ist der Schlüssel zu einer praxisnahen, modernen und zukunftsorientierten Berufsausbildung“, betont lvh-Direktor Walter Pöhl.
Die Initiative verfolgt mehrere zentrale Ziele: den kontinuierlichen Austausch zwischen Schule und Handwerksbetrieben zu intensivieren, berufliche Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und jungen Menschen konkrete Einblicke in die vielfältigen Perspektiven des Handwerks zu ermöglichen.
Ein erster wichtiger Schritt wird in Form direkter Besuche des lvh.apa an den einzelnen Berufsschulen erfolgen. Dabei sollen konkrete Berührungspunkte zwischen Schule und Wirtschaft weiter ausgebaut, gemeinsame Projekte entwickelt und nachhaltige Synergien geschaffen werden.
Das Projekt „Incontriamoci a scuola“ versteht sich als langfristige Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung. Es soll dazu beitragen, den Dialog zwischen Bildungsinstitutionen und Handwerksbetriebe kontinuierlich zu vertiefen und die berufliche Ausbildung noch stärker an den realen Anforderungen des Arbeitsmarktes auszurichten.
„Junge Menschen an die Welt des Handwerks heranzuführen bedeutet, in die Zukunft unseres Landes zu investieren. Nur durch einen intensiven Dialog zwischen Ausbildung und Wirtschaft können wir die nächsten Generationen optimal begleiten und ihnen konkrete berufliche Perspektiven eröffnen“, unterstreicht Pöhl.
„Der Dialog und der Austausch mit der Welt des Handwerks und der Unternehmen ermöglicht es uns, die berufliche Ausbildung zu stärken und unseren Jugendlichen weitere konkrete Chancen sowie Vorteile für das Gebiet zu bieten“, erklärt Giuseppe Delpero, Landesdirektor der italienischsprachigen Berufsbildung
Mit dieser Initiative bekräftigt der lvh.apa einmal mehr seine Rolle als wichtiger Brückenbauer zwischen Schule, Ausbildung und Wirtschaft und setzt einen bedeutenden Impuls zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte im Südtiroler Handwerk.
Im Bild (v.l.) Diana Palumbo (Direktorin der Landesberufsschule für Handwerk, Industrie und Handel „Guglielmo Marconi" in Meran sowie der Italienischsprachigen Landesberufsschule für Wein, Obst und Gartenbau in Pfatten), Walter Pöhl (lvh-Direktor), Giuseppe Delpero (Landesdirektor der italienischsprachigen Berufsbildung), Nicoletta Rizzoli (Direktorin der Landesberufsschule für Handel, Tourismus und Dienstleistungen „Luigi Einaudi" in Bozen), Franco Ramaroli (Direktor der Landesberufsschule für Handwerk und Industrie „Luigi Einaudi" in Bozen), Coretta Ceretta (Direktorin der Landesberufsschule für das Gastgewerbe „Cesare Ritz" in Meran), Andreas Mair (lvh-Büroleiter Unternehmensentwicklung), Marco Nobile (lvh-Sozialpartnerschaft) und Tanja Endele (lvh-Mitarbeiterin Berufsbildung)
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