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Handwerk stärkt Gemeinschaft – und macht Zukunft greifbar

Bei der lvh-Ortsversammlung in Schenna wurde deutlich, wie wichtig smarte Vergütungssysteme, einfache Förderzugänge und ein starkes lokales Netzwerk für die Zukunft des Handwerks sind.

Datum
19.01.2026

Im Hotel Fernblick – Höfler blickte die lvh-Ortsgruppe Schenna auf ein bewegtes Jahr zurück. Ortsobmann Joachim Pföstl eröffnete die Versammlung und präsentierte einen Tätigkeitsbericht, der eindrucksvoll zeigte, wie aktiv und sichtbar das Handwerk im Dorf verankert ist. Besonders hob er hervor, wie wertvoll die enge Zusammenarbeit mit den Grund- und Mittelschulen sei, um jungen Menschen das Handwerk näherzubringen.

„Was uns in Schenna auszeichnet, ist die Nähe zu den Menschen. Wir sind präsent, aktiv und zeigen, wie stark das Handwerk die Dorfgemeinschaft prägt“, betonte Pföstl.

Auch finanziell zeigt sich die Ortsgruppe solide aufgestellt. Bezirksobmann Mathias Piazzi knüpfte an diesen positiven Rückblick an. Er berichtete über die Aktivitäten im Bezirk und würdigte die besondere Rolle Schennas: Die Ortsgruppe sei stets engagiert, sichtbar und ein verlässlicher Motor, wenn es darum gehe, handwerkliche Themen voranzubringen. Besonders erinnerte er an das Großprojekt Abenteuer Handwerk in der Meranarena, das 2025 große Resonanz fand und 2027 erneut stattfinden soll. Für Piazzi ist klar: „Schenna ist immer vorne dabei – engagiert, sichtbar und ein wichtiger Impulsgeber im Bezirk.“

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Abends lag auf zwei Themen, die Betriebe unmittelbar betreffen und in Zukunft noch stärker begleiten werden: moderne Vergütungssysteme und der einfache Zugang zu Förderungen und Landesbeiträgen. Die lvh-Fachreferenten zeigten, wie zeitgemäße Vergütungsmodelle Mitarbeiter motivieren, Fachkräfte binden und Betriebe resilienter machen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Fördermöglichkeiten oft ungenutzt bleiben, weil Informationen oder Zeit fehlen. Die Experten machten Mut, diese Chancen zu ergreifen – nicht zuletzt, weil der Verband seine Mitglieder im gesamten Prozess begleitet, von der Auswahl der Förderung bis zur Antragstellung.

Auch die Gemeinde war vertreten: Gemeindereferent Franz Daprà unterstrich die Bedeutung, dass alle Handwerksbetriebe in Schenna im Landesportal für Ausschreibungen eingetragen sind, damit Aufträge weiterhin möglichst lokal vergeben werden können. Zudem informierte er über ein bevorstehendes Projekt, den Umbau der Turnhalle, der das Ortsbild und die Infrastruktur nachhaltig prägen wird.

Zum Abschluss berichteten Vertreter/innen der Fachgruppen über ihre Aktivitäten. Die Gruppe Generation Handwerk+ zeigte sich besonders engagiert und nimmt regelmäßig an Veranstaltungen teil oder organisiert selbst welche. Auch die Frauen im Handwerk präsentierten ein breit gefächertes Programm, während Pföstl selbst den Bericht der Junghandwerker/innen verlas und betonte, wie wichtig der Nachwuchs für die Zukunft des Handwerks bleibt. Alle Gruppen bieten eine kostenlose Mitgliedschaft – ein Angebot, das die Anwesenden ausdrücklich zur Nutzung weiterempfohlen bekamen.

Ein herzlicher Dank ging an diue Gastgeberfamilie sowie die Raika Schenna für ihre verlässliche Unterstützung. Die Ortsversammlung zeigte einmal mehr, dass Handwerk in Schenna weit mehr ist als ein Wirtschaftssektor: Es ist ein starkes Netzwerk, ein Ort des Miteinanders und ein wesentlicher Teil der Dorfkultur.

Im Bild (von links): Andreas Johann Tscholl, Matthias Mair, Christian Mair, Dietmar Mitterhofer, lvh-Ortsobmann Joachim Pföstl, Katharina Klotzner, Alois Pircher und Johann Verdorfer – Foto © lvh.apa

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