Ein Trio führt SAG in die nächste Amtsperiode
Die Bühne ist eine Burg, die Stimmung eine Mischung aus Aufbruch und Abschied. Auf der Haselburg oberhalb von Bozen traf sich kürzlich die SAG zur Vollversammlung.
Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Mitglieder und Partnerlieferanten – waren zur Vollversammlung der Südtiroler Autogewerbe Gen. gekommen. Es ging um Zahlen, Wahlen, Formalitäten. Und doch vor allem um etwas anderes: um das Ende einer Ära.
Nach 21 Jahren an der Spitze tritt Manfred Huber ab. Zwei Jahrzehnte, in denen sich Märkte verändert, Technologien beschleunigt und Betriebe neu erfunden haben. Huber war in dieser Zeit mehr als Präsident – er war Konstante, Vermittler, manchmal auch Antreiber. Jetzt wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ein Titel, der nach Ruhe klingt, aber vor allem Respekt meint.
Die Zukunft kommt im Dreierformat
Mit den Neuwahlen des Verwaltungsrates stellt sich die SAG breiter auf. Markus Sagmeister, Patrick Demetz, Matthias Prast, Hannes Meraner, Dietmar Mock und Michael Pichler bilden das neue Gremium. Zwei von ihnen übernehmen zusätzlich fachliche Schlüsselrollen: Hannes Meraner als Vertreter der KFZ-Mechatroniker/innen, Markus Sagmeister für die Karosserietechniker/innen. Es sind Funktionen, die zeigen, worauf es ankommt: Nähe zur Praxis, Verständnis für die Betriebe, ein Ohr am Markt.
Im Zentrum der neuen Konstellation steht Mirko Quinz. Bisher Geschäftsführer, künftig geschäftsführender Direktor – gewählt von den Mitgliedern selbst. Es ist eine Rochade, die weniger nach Machtverschiebung als nach Kontinuität wirkt. Quinz kennt die Organisation, ihre Dynamik, ihre Herausforderungen. Und doch beginnt etwas Neues: weniger Einzelspitze, mehr Team.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft dieses Abends. Führung verändert sich. Sie wird geteilt, abgestimmt, manchmal auch verhandelt. Die SAG reagiert darauf nicht mit großen Gesten, sondern mit Struktur.
Auch von außen kommt Anerkennung. lvh-Präsident Martin Haller würdigt die Arbeit des Konsortiums und betont die enge, funktionierende Zusammenarbeit zwischen lvh und SAG. Es ist ein Satz, der nach Partnerschaft klingt – und nach Stabilität in bewegten Zeiten.
Am Ende bleibt ein Bild: eine Burg, ein volles Haus, ein langjähriger Präsident, der geht, und ein Trio, das übernimmt.
Kein Bruch – ein Übergang.
Aber einer, der zeigt, dass auch in gewachsenen Strukturen Platz für Veränderung ist.
Im Bild (v.l.) der SAG-Verwaltungsrat: Matthias Prast, Patrick Demetz, Markus Sagmeister, Mirko Quinz, Michael Pichler, Dietmar Mock und Hannes Meraner – Foto © lvh.apa
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