Damit das Handwerk am Ritten Platz zum Wachsen hat
Ob und wo sich ein Betrieb morgen erweitern kann, entscheidet sich oft Jahre zuvor. Genau deshalb bringt sich die lvh-Ortsgruppe Ritten jetzt in das Gemeindeentwicklungsprogramm ein – und legt konkrete Vorschläge für die Gewerbeflächen der Zukunft auf den Tisch.
Die Gemeinde Ritten arbeitet derzeit an ihrem Gemeindeentwicklungsprogramm (GEP). Darin geht es auch darum, welche Flächen künftig wie genutzt und entwickelt werden können. Für das Handwerk ist damit eine zentrale Frage verbunden: Wo finden Betriebe den nötigen Raum für Investitionen und ihre langfristige Entwicklung?
Die lvh-Ortsgruppe Ritten bringt sich deshalb frühzeitig in den Planungsprozess ein. Im Fokus stehen mögliche Standorte und die Entwicklung der Gewerbeflächen. Die Ortsgruppe hat konkrete Vorschläge zu möglichen Standorten und zur Weiterentwicklung von Gewerbegebieten eingebracht. Dabei ging es auch darum, welche Flächen im GEP sowie bei der Flächenwidmung berücksichtigt werden sollten.
Frühzeitig an einem Tisch
Nach mehreren Gesprächen zwischen Ortsobmann Matthias Prast und Gemeindereferent Kurt Prast wurde der Austausch auf breiterer Ebene fortgesetzt. Beim jüngsten Treffen waren neben Bürgermeisterin Julia Fulterer und Gemeindereferent Kurt Prast auch GEP-Planer und Architekt Peter Paul Amplatz, lvh-Vizepräsidentin Angelika Wiedmer Perkmann sowie Vertreterinnen und Vertreter des lvh eingebunden.
Damit konnten die Anforderungen der Handwerksbetriebe in die laufende Planung einfließen und mit Gemeinde und Planer diskutiert werden. Ziel ist es, die Interessen des Handwerks sowohl im Gemeindeentwicklungsprogramm als auch mit Blick auf die Flächenwidmung von Beginn an zu berücksichtigen. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Gemeinde erlebt die lvh-Ortsgruppe als offen und konstruktiv. Die Anliegen des Handwerks finden Gehör und können gemeinsam mit den Verantwortlichen weiter vertieft werden.
Damit Betriebe auch künftig am Ritten investieren und sich weiterentwickeln können, müssen die räumlichen Voraussetzungen rechtzeitig geschaffen werden. Wo das Handwerk morgen wachsen kann, wird heute mitgeplant.
Im Bild: lvh-Ortsobmann Ritten, Matthias Prast – © lvh.apa
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