Neugestaltung Drususallee: Bozner Handwerker fordern Nachbesserungen

Die Drususalle in Bozen wird derzeit neu gestaltet. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Die Bozner Handwerker rund um Hannes Mussak, lvh-Bezirksobmann von Bozen Stadt, fordern Nachbesserungen.

Hannes Mussak, lvh-Bezirksobmann Bozen StadtDie Bauarbeiten in der Drususallee, einer der Hauptverkehrsachsen der Landeshauptstadt, stehen kurz vor dem Abschluss. „Diese Straße ist für viele verschiedene Gruppen von Verkehrsteilnehmern wichtig: für Arbeitnehmer und Private, die ins Krankenhaus möchten, für Personen, die aus der Stadt Richtung Autobahn fahren, aber auch für Bozner Handwerker, die zu ihren Kunden unterwegs sind“ erklärt Hannes Mussak, lvh-Bezirksobmann von Bozen Stadt.

Es sei sicherlich schwierig, durch ein neues Konzept alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Der Abschluss der Bauarbeiten kurz vor Ferragosto stelle aber eine Chance dar, eventuelle Nachbesserungen zu machen, bevor die Schule wieder anfängt und der gewöhnliche Verkehrsalltag beginnt, betont Mussak. „Wir fordern Nachbesserungen für die Handwerker, und zwar insbesondere, was die Verkehrsflüssigkeit anbelangt. Momentan können Radfahrer die Fahrbahn gemeinsam mit den Fahrzeugen benutzen. Die Fahrbahn ist aber – auch durch die neuen Verkehrsinseln – an einigen Punkten so schmal, dass ein Überholen der Radler nicht gefahrlos möglich ist“, sagt Mussak.

Denkbar wäre zum Beispiel eine alternative Route für die Radler, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. „Für uns Handwerker ist es zum einen wichtig, zügig auf der Drususallee voranzukommen. Zum anderen müssen wir die Möglichkeit haben, unsere Geschäftskunden in der Drususallee auch weiter bedienen zu können. Dies bedeutet natürlich auch, dass Waren und Materialien abgeladen werden müssen. Die Idee, Halteflächen für das Auf- und Abladen vorzusehen, könnte sich als sinnvoll erweisen. Wichtig ist, dass die Flächen in ausreichender Zahl vorhanden sind und strategisch positioniert werden. Hier braucht es eine Lösung möglichst noch während der Sommerpause.“, meint Hannes Mussak und betont die Bereitschaft des lvh zum konstruktiven Gespräch mit der Gemeinde.

 

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