Erstwohnung bleibt Erstwohnung

Im Rahmen der neuen Immobiliensteuer GIS werden private und gewerbliche Wohneinheiten, sofern es sich um die Erstwohnung handelt, gleichgestellt. „Außerdem zahlen die Unternehmen mit dem neuen GIS-Satz rund 20 Prozent weniger an Immobiliensteuern", berichtet lvh-Präsident Gert Lanz.

lanz vertikal 298Mit großer Genugtuung hat der lvh – Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister zur Kenntnis genommen, dass der Südtiroler Landtag seine Vorschläge zur gerechteren Behandlung der dienstlich genutzten Wohnflächen umgesetzt hat. „Bei der Berechnung der Immobiliensteuer GIS werden in Zukunft Dienstwohnungen gleich eingestuft wie die privaten Wohneinheiten. Nun gilt für alle: für die Erstwohnung muss – egal ob Privatperson oder Unternehmer – keine Steuer entrichtet werden", erklärt lvh-Präsident Gert Lanz.
Gleichzeitig hat die Landesregierung den Hebesatz für gewerblich genutzte Immobilien von 0,76 auf 0,56 Prozent reduziert. „Damit zahlen Südtirols Betriebe im Schnitt 20 Prozent weniger im Vergleich zur alten IMU-Steuer, dies ist eine bedeutende Entlastung für unsere Unternehmen", so Lanz. Ernüchterung macht sich aber wieder breit, wenn man die GIS mit der ICI vor drei Jahren vergleicht. Laut diesem Vergleich zahlen Südtirols Betriebe immer noch ca. 80 Prozent mehr als zu ICI-Zeiten.
Nun hofft der Wirtschaftsverband, dass die neue GIS-Regelung für gewerbliche Immobilien nur einer der ersten Schritte zur Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen ist, damit die krisengeschüttelten Betriebe ihre Wettbewerbsfähigkeit zurück erlangen.

Im Bild: lvh-Präsident Gert Lanz

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