Newsletter lvh.apa – COVID-19

In unserem Newsletter haben wir für Sie tagesaktuelle Informationen zum Thema Coronavirus in Südtirol in Bezug auf die verschiedenen Berufsgruppen zu gesammelt. Sollten Sie weitere berufsspezifische Fragen rund um das Thema Handwerk und Covid-19 haben, können Sie sich gerne an die lvh-Hotline unterer der Telefonnr. 0471 323232 wenden. 

Taxi und Mietwagen: Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Das Ressort für Mobilität und Infrastrukturen des Landes hat in Absprache mit dem lvh einige dringende Maßnahmen festgelegt, um den Gesundheitsschutz der Taxifahrer und Mietwagenfahrer zu erhöhen.
Grundsätzlich muss jede unnötige Fahrt in der aktuellen Situation vermieden werden. Die Nutzung von Taxi und Mietwagen mit Fahrer bleibt aber eine gültige und nützliche Option für diejenigen, die sich fortbewegen müssen und keinen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln haben oder ohne Auto unterwegs sind. Taxifahrer und Mietwagen mit Fahrer sind somit in ganz Südtirol weiterhin im Einsatz. Um der Ansteckung der Taxifahrer und Mietwagenfahrer vorzubeugen, wurden folgende Richtlinien definiert:
• Die erste Empfehlung sieht vor, dass im Fahrzeug ein Schild mit den Verhaltensregeln zur Corona-Vorsorge ausgehängt wird
• Zudem wird der Ratschlag erteilt, eine Trennwand zum Schutz des Fahrers oder der Fahrerin zu installieren.
• Weiters soll die Anzahl von Kunden pro Fahrt beschränkt werden, damit der Mindestabstand gewährleistet ist.
• Im Notfall soll dafür gesorgt werden, dass potenziell grippeinfizierte Kunden nur mit Schutzmaske einsteigen dürfen.
• Darüber hinaus wird empfohlen, die Fahrzeuge täglich zu desinfizieren und zwischen den Fahrten zu lüften.
• Bei Barzahlungen wird die Verwendung von Handschuhen angeraten.

Ansteckungsprävention- Hinweisschild für Lebensmittelberufe

Der lvh hat für seine Mitglieder, die in Lebensmittelberufen tätig sind, ein zweisprachiges Hinweisschild vorbereitet. Das Hinweisschild bietet Personal und Kunden aufschlussreiche Informationen zur Ansteckungsprävention. Wir empfehlen unseren Mitgliedsbetrieben, ihre Mitarbeiter schriftlich über diese zusätzlichen Vorbeugungsmaßnahmen zu informieren.
>> Das Hinweisschild können Sie hier herunterladen.

Dringlichkeitsmassnahme Nr. 10 vom 16.03.2020

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat um 22 Uhr des 16.03.2020 mit Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 10 vom 16.03.2020 weitere Maßnahmen zur Vorbeugung und Bewältigung des epidemiologischen Notstandes aufgrund des COVID-2019 genehmigt.Der lvh hat den Text soeben erst erhalten und wird Ihnen morgen eine detaillierte Analyse übermitteln. Einstweilen teilen wir Ihnen mit, dass die neue Verordnung in erster Linie eine Zusammenfassung und Präzisierung der bisherigen Maßnahmen ist.

In Buchstabe G) (siehe Seite 20) ist hingegen eine neue Bestimmung hinsichtlich der Baustellen enthalten: Es wird die Schließung aller Baustellen bestimmt; ausgenommen davon sind jene, welche Bauarbeiten durchführen, die nötig sind, um die Erbringung von grundlegenden öffentlichen Diensten für die Bevölkerung zu gewährleisten, bzw. um Strukturen wiederherzustellen oder um von Schadensereignissen oder Fehlfunktionen betroffener Anlagen zu sanieren, sowie allen Wartungs- und Installationsarbeiten und kleine Bau- und Nichtbauarbeiten, unbeschadet aller gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsprotokollen zur Vermeidung der Krankheitsübertragungen. Zulässig sind die für die Schließung der Baustellen nötigen Tätigkeiten, sowie jene, um die Baustellen und die bereits realisierten Bauarbeiten sicherzustellen; ebenso zulässig sind geringfügige Eingriffe, bei denen es keinen Kontakt mit Personen gibt.

>> Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes vom 16.03.2020

 

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