Tiefbauunternehmer bei Landesrat Alfreider

Mit einigen konkreten Anliegen besuchten kürzlich Vertreter der Berufsgemeinschaft der Tiefbauer im lvh Landesrat Daniel Alfreider.

lvh-Vizedirektor Walter Pöhl, Beiratsmitglied Armin Klapfer, Landesrat Daniel Alfreider, Obmann der Tiefbauunternehmer Michael Hofer sowie die Beiratsmitglieder Alexander Kaufmann und Erwin Windeggerlvh-Vizedirektor Walter Pöhl, Beiratsmitglied Armin Klapfer, Landesrat Daniel Alfreider, Obmann der Tiefbauunternehmer Michael Hofer sowie die Beiratsmitglieder Alexander Kaufmann und Erwin WindeggerIm Rahmen der Aussprache unterbreiteten der Obmann der Tiefbauer im lvh Michael Hofer gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern Armin Klapfer, Alexander Kaufmann und Erwin Windegger Vorschläge für die Vergabe von Dringlichkeitsarbeiten. Die Vergabe an lokale Betriebe ist sehr wertvoll und erforderlich für das Südtiroler Handwerk. Gerade bei Sofortmaßnahmen oder Umweltkatastrophen sind die lokalen Tiefbauunternehmen sehr wichtige Partner. Der Berufsbeirat macht auf die Wichtigkeit einer lokalen Rotation aufmerksam, die bei Direktvergaben eingehalten werden soll.

Insgesamt wünschen sich die Tiefbauer eine weitere Stärkung der Baubranche. „Beim Bauen soll vor allem die Sicherheit der Bürger im Vordergrund stehen. Ebenso wichtig ist die Bestandserhaltung, indem auf Qualität gesetzt und damit Kosten eingespart werden“, so Hofer. Als Beispiel dafür wurde die Sanierung der Straßenaufbauten und Tragschichten genannt. Auf einem großen Teil des gesamten Straßennetzes besteht hier Handlungsbedarf, dies stellt eine Herkulesaufgabe für die Landesverwaltung, sowie für die Tiefbauunternehmen dar.

Mobilitätslandesrat Alfreider stellte bei der Sitzung auch die genehmigten Mittel für den Straßenbau und die Instandhaltung vor. Seit seinem Amtsantritt sei es möglich gewesen die Finanzplanung des Landes neu aufzustellen und somit das Auftragsvolumen um fast 30 Prozent zu erhöhen. "Auf diese Art und Weise stehen 2020 insgesamt 119 Millionen Euro für Straßenbauprojekte in Südtirol zur Verfügung“, sagt Alfreider. 2019 waren es noch 85 Millionen Euro, 2018 rund 73 Millionen.

Laut dem Landesrat könne man damit nicht nur umfangreiche Projekte realisieren, wie die Umfahrungen in Kiens, Branzoll, Vahrn und Percha sowie Eingriffe in Bozen, sondern auch kleine und mittlere Arbeiten für die Sanierung und Sicherung des Straßennetzes in ganz Südtirol. Diesbezüglich werden im heurigen Jahr viele Ausschreibungen folgen und die Tiefbauer sollen sich auf ein arbeitsreiches Jahr einstellen. Dies sei auch dank der reibungslosen Umsetzung der neuen Finanzplanung durch die Abteilung Tiefbau des Landes ein wichtiger Fortschritt.

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