Rechte des Verbrauchers bleiben unangetastet

Die Abgeordnetenkammer in Rom hat grünes Licht für das neue Gesetz zur Regelung des Marktes und des Wettbewerbes gegeben. Darin ist auch die freie Entscheidungsmöglichkeit bei der Wahl des Karosseriebauers gewährleistet. Ein Erfolg, den man nicht nur mit dem Einsatz der Handwerker in Südtirol, sondern auch der Parlamentarier in Rom errungen hat.

Huber Manfred - Präsident SAGEinen freien, fairen Markt, der die Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe fördert: Mit diesem Ziel reichten die Südtiroler Parlamentarier in Rom ihre Abänderungsanträge für das neue Gesetz zur Regelung des Marktes und des Wettbewerbes ein. Großen Wert legten sie dabei auch auf den Abänderungsantrag, der die Karosseriebauer schützt. Gesetzlich wollte man den Kunden in Italien nämlich vorschreiben, zu welchem Karosseriebauer man sein Fahrzeug bringen dürfe und dass die Versicherungsgesellschaften darüber bestimmen können, welcher Handwerker zu welchen Konditionen und Preisen eine Arbeit übergeben bekomme. Während in Südtirol über 4.000 Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt wurden, setzte man sich zudem in den anderen Regionen Italiens zur Wehr und auch die Südtiroler Parlamentarier in Rom intervenierten gegen diesen Passus im neuen Gesetz – mit Erfolg. Vor wenigen Wochen wurde diese Passage aus dem Entwurf gestrichen. Am Mittwoch wurde das Gesetz in dieser Form von der römischen Abgeordnetenkammer gutgeheißen.

Frühzeitig gestoppt

„Dank der Hilfe und des Einsatzes unserer Abgeordneten in Rom und auch des Zusammenhalts der Karosseriebauer und ihrer Kunden in Südtirol und den anderen Regionen Italiens ist es uns gelungen, Gert Lanz 03 2dieses unsinnige und wettbewerbsverzerrende Vorhaben frühzeitig zu stoppen", zeigt sich Manfred Huber, Präsident des Südtiroler Autogewerbeverbundes SAG, erfreut und spricht dadurch allen Beteiligten seinen Dank aus. In dieselbe Kerbe schlägt auch Gert Lanz, Präsident im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, und fordert: „Ein Gesetz zur Regelung des Marktes und des Wettbewerbs soll sinnvolle und fördernde Maßnahmen für alle enthalten und nicht nur einzelne Marktteilnehmer begünstigen." Positiv sieht er auch die Forderungen und Vorschläge der Südtiroler Parlamentarier, einen möglichst bürokratiefreien Wettbewerb für alle zu schaffen, der Innovation und Flexibilität ermöglicht und eine freie Marktwirtschaft fördert. Am Mittwoch wurde das Gesetz von der Abgeordnetenkammer genehmigt. Nun muss der Gesetzesentwurf noch durch den Senat, um endgültig verabschiedet zu werden.

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