Damit Uhren richtig ticken

Damit Uhren richtig ticken

 Am 29. Oktober tickt jede Uhr erst einmal falsch. Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals 1916 in Irland. Durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sollte gespart werden können. Die Uhrmacher über die Zeitumstellung und über die Pflege der Zeit.

Videorekorder, Armbanduhr, Radiowecker ... die Zahl der Uhren, die man in der Nacht zum Sonntag von 3 auf 2 Uhr zurückstellen muss, ist groß, aber überschaubar. Im Uhrenfachhandel sieht es da schon anders aus. "Bei uns zeigen nur einige wenige Uhren die aktuelle Uhrzeit an", sagt Giancarlo Benetti, Obmann der Uhrmacher. "Die meisten Uhren werden erst beim Kauf richtig eingestellt." Es würde eine ganze Weile in Anspruch nehmen, bis wieder alle Wunderwerke menschlicher Präzisionsarbeit in den Geschäftsräumen nachgestellt sind. Viel wichtiger hingegen: "Die Zeit will gepflegt sein", meint Benetti und bezieht sich dabei vor allem auf die mechanische Uhr. Im Vergleich zur elektronischen Uhr erlebt die mechanische derzeit eine Renaissance. Benetti registriert seit geraumer Zeit eine Entwicklung in Richtung wertbeständigerer Produkte: "Mich freut, dass immer mehr Leute wieder Spaß an mechanischen Uhren finden. Sie sind etwas, was die Besitzer mit Stolz erfüllt." Eine Uhr muss fachmännisch vom Uhrmacher gepflegt werden. Sie besteht aus 100 bis 200 Einzelteilen, je nachdem, ob es sich um eine Quarzuhr, Automatik oder Chronographen handelt. Die Teile müssen mit hochwertigen Spezialölen geschmiert werden, damit die Uhr im gleichen Rhythmus weiter tickt.

 

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