Berufsqualifizierung der Restauratoren anerkannt

Berufsqualifizierung der Restauratoren anerkannt

 20 Jahre lang haben die italienischen Restauratoren um die Anerkennung des Berufes gekämpft. Vor kurzem wurde ihre Berufsqualifizierung gesetzlich gültig. "Endlich wird die Qualität unserer Arbeit offiziell anerkennt und wir werden auch weiterhin für das Modell der dualen Ausbildung kämpfen", erklärt Claudio Temelin, Obmann der Restauratoren im LVH.

Fast zwei Jahrzehnte mussten vergehen bis die Restauratoren in Italien die gesetzliche Anerkennung für ihre berufliche Qualifikation erhalten haben. Gemeinsam mit dem Dachverband der Confartigianato in Rom haben die Restauratoren im LVH für diese Anerkennung gekämpft. "Das Gesetz 112 vom 7. Oktober 2013 erläutert sehr umfangreich die Kriterien der beruflichen Qualifikation der Restauratoren von Kulturgütern bei öffentlichen Auswahlverfahren", erklärt Temelin. Diese erfolgt grundsätzlich aufgrund einer Liste von zwölf Sektoren, in die man sich gemäß der ausführenden Haupttätigkeit (immer in Bezug auf geschützte Güter) einträgt.

Die grundlegenden Vorteile der Gesetzesänderungen liegen auf der Hand: "Auf diese Weise werden vor allem die historischen Läden geschützt und damit kann wertvolles Wissen weiter gegeben werden. Noch bedeutender aber ist die Qualitätsgarantie für alle Restauratoren", unterstreicht Temelin. Stärker in Verbindung gebracht sollen in Zukunft auf jeden Fall die Schulen und die praktische Arbeitswelt. Die Berufsgemeinschaft will sich noch mehr für die duale Ausbildung einsetzen, die auch für die Restauratoren theoretisches und praktisches Know-how bestens vermittelt. Nun warten die Restauratoren auf die öffentliche Bekanntmachung und die entsprechenden Leitlinien die für Anfang 2014 vorgesehen sind, um sich in das Berufsalbum eintragen zu können.

 

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