Neue übergemeindliche Gewerbezone stärkt Wirtschaftsstandort im Überetsch
Mit dem symbolischen Spatenstich für die neue Gewerbezone GAND 4 in Eppan ist heute ein wichtiges wirtschaftspolitisches Signal für das Überetsch gesetzt worden. Das Projekt steht exemplarisch für die Standortentwicklung: übergemeindlich gedacht, nachhaltig geplant und konsequent auf die Bedürfnisse lokaler Betriebe ausgerichtet. Der lvh betreut das Konsortium.
„GAND 4 ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Wirtschaft und Grundeigentümern“, betonte Markus Pertoll, Präsident des Konsortiums, bei der Pressekonferenz. „Von Beginn an war klar: Es geht nicht um kurzfristige Flächennutzung, sondern um eine langfristige Stärkung des Wirtschaftsraums.“
Für die Standortgemeinde Eppan bedeutet die neue Gewerbezone einen wichtigen Entwicklungsschritt. Martin Haller, Referent der Gemeinde Eppan und Ortsvorsteher der Fraktion Gand, verwies auf den langen Entstehungsprozess des Projekts:
Die neue Gewerbezone ermögliche nicht nur die Ansiedlung kleiner Betriebe und trage auch zur Entlastung umliegender Wohnzonen bei. „Die Betriebe erhalten hier einen geeigneten Standort. Das verbessert die Lebensqualität und schafft klare Strukturen“, so Haller. Abschließend dankte er den Grundeigentümern: „Ohne die Bereitschaft der Besitzer, an einer gemeinsamen Lösung mitzuwirken, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Dieser Schulterschluss ist ein starkes Zeichen für verantwortungsvolle Entwicklung.
Dass Gewerbezonen heute nicht mehr isoliert gedacht werden können, betonte Christoph Pillon, Bürgermeister von Kaltern. „Das 1,6ha große Gewerbegebiet ist kein reines Gemeindeprojekt, sondern regionale Infrastruktur“, sagte Pillon. „Die Abstimmung zwischen Eppan und Kaltern zeigt, wie interkommunale Zusammenarbeit aussehen kann – zum Nutzen der Betriebe im gesamten Überetsch.“ Der neue Standort trage dazu bei, bestehende Gewerbezonen zu entlasten und Entwicklungsmöglichkeiten fair zu verteilen. „Das ist ein wichtiges Signal für eine gemeinsame wirtschaftliche Zukunft“, so Pillon.
Der Bau erfolgt schrittweise in klar definierten Bauphasen und folgt einem realistischen Zeitplan. Ziel ist es, einen Standort zu schaffen, der auch in 20 oder 30 Jahren noch funktional und wirtschaftlich tragfähig ist. Die Fertigstellung der Infrastrukturarbeiten ist bis Ende 2026 vorgesehen. Geplant wurde der Gewerbebau vom Ingenieursbüro Obrist, die Betreuung des Konsortiums erfolgt durch den lvh.apa. In der Gewerbezone GAND 4 werden künftig folgende Unternehmen angesiedelt sein: Canaj, Immo Srl, Pneus Rudy di Bicciato Rudi & C. SAS, Pertoll GmbH, Bauma GmbH, Ruedl Hans OHG (Ruedl Michael & Stefan), Didi Bau Srl sowie Elektro RST des Ramoser Stefan.
Im Bild: Mitglieder des Konsortiums sowie Christoph Pillon (Bürgermeister Kaltern; 5. v.l. ), Martin Haller (Ortsvorsteher Gand Eppan und lvh-Präsident; 3. v. l.) und Markus Pertoll (Präsident Konsortium Gand 4; rechts außen) beim symbolischen Spatenstich – Foto: ©lvh.apa
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