lvh-Ortsversammlung in Vöran: Handwerk setzt Impulse
Das Handwerk in Vöran zeigt sich ideenreich, vernetzt und zukunftsorientiert.
Die Impulse kommen dabei direkt aus dem Ort. lvh-Ortsobmann Josef Reiterer blickte auf ein aktives Vereinsjahr zurück: Preiswatten, die Teilnahme mit einem Festwagen am Kirchtag sowie der Handwerkerausflug im Herbst stehen exemplarisch für eine lebendige Ortsgruppe, die Gemeinschaft und Sichtbarkeit gleichermaßen fördert.
Reiterer dankte insbesondere seinem Ortsausschuss für die engagierte Mitarbeit: „Ohne den Einsatz und die Verlässlichkeit unseres Ausschusses wären viele dieser Initiativen nicht möglich. Das Engagement jedes Einzelnen trägt dazu bei, dass das Handwerk in Vöran präsent und lebendig bleibt.“
1.500 junge Menschen für das Handwerk begeistert
Auf Bezirksebene spannte lvh-Bezirksobmann Mathias Piazzi den Bogen von erfolgreichen Veranstaltungen bis hin zu strategischen Zukunftsprojekten. Besonders hervor hob er das Großprojekt „Abenteuer Handwerk“, an dem insgesamt 1.500 Schüler/innen samt Familien teilnahmen. Eine Wiederholung im Frühjahr 2027 sei angedacht – vorbehaltlich der Zustimmung des Bezirksausschusses. „Wenn es uns gelingt, junge Menschen frühzeitig für handwerkliche Berufe zu begeistern, sichern wir die Zukunft unserer Betriebe“, betonte Piazzi.
Er verwies zudem auf die erfolgreiche Bezirksversammlung, die starken Leistungen der Teilnehmer/innen bei den Landesmeisterschaften sowie auf das Treffen mit dem Berufsbildungszentrum Meran. Mit dem Projekt „Handwerk trifft Schule“ – gemeinsam mit Schüler/innen des Grundlehrgangs – werde die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Ausbildung weiter vertieft. Auch die Gespräche mit Bürgermeister/innen im Bezirk seien intensiviert worden.
Mit Blick nach vorne kündigte Piazzi den Wintersporttag, die Landesversammlung sowie das Jahrestreffen der Generation H an und lud zur aktiven Teilnahme ein. Sein Dank galt auch der Gemeinde Vöran für die finanzielle Unterstützung.
Gemeinde setzt auf Entwicklung und Kooperation
Ehrengast der Ortsversammlung war auch Bürgermeisterin Daniela Mittelberger, die über zentrale Vorhaben der Gemeinde informierte. So wurde ein Grundstück für das Bauvorhaben Kindergarten angekauft. Wo immer möglich, sollen die Arbeiten in einzelnen Gewerken ausgeschrieben werden, um lokalen Betrieben Beteiligungsmöglichkeiten zu bieten.
Das Gemeindeentwicklungsprogramm wurde verabschiedet und liegt derzeit in Bozen zur Genehmigung auf. Zudem wurde ein Bauprojekt nach dem Modus „Wohnen mit Preisbindung“ in die Wege geleitet.
Interessierte an einer Betriebsansiedlung rief die Bürgermeisterin dazu auf, sich frühzeitig zu melden, damit Anliegen bestmöglich berücksichtigt werden können. Auch die Zukunft der Leadner-Alm wurde angesprochen – hier gelte es, gemeinsam über Möglichkeiten eines Neubaus und Modelle breiter Beteiligung nachzudenken. Mit der Nachbargemeinde Hafling laufen zudem Gespräche über einen möglichen übergemeindlichen Recyclinghof.
Leistungen nutzen und Netzwerke stärken
Ester Demetz, Büroleiterin des Kompetenzbereichs Bezirke und Berufe, stellte die vielfältigen Mitgliedervorteile des Verbandes vor und zeigte anhand konkreter Beispiele auf, welche Dienstleistungen Betriebe in Anspruch nehmen können. Gleichzeitig erinnerte sie an die Initiativen der Junghandwerker/innen, der Generation Handwerk+ sowie der Frauen im Handwerk und rief zur aktiven Mitwirkung auf. Abschließend bedankte sich Alexander Zöggeler, Ortsvertreter der Generation Handwerk+ bei der Ortsgruppe für die finanzielle Unterstützung anlässlich der Fahrt zum Jahrestreffen der Seniorinnen und Senioren im lvh – ein weiteres Zeichen für den starken Zusammenhalt innerhalb der Handwerkerschaft.
Im Bild: lvh-Ortsobmann Josef Reiterer, Bürgermeisterin Daniela Mittelberger und lvh-Bezirksobmann Mathias Piazzi – Foto: (c)lvh.apa
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