Gute Bilanz der Sarner Handwerker/innen
Bei der lvh-Ortsversammlung der Ortsgruppe Sarntal zog das Handwerk eine insgesamt positive Bilanz des Jahres 2025. Trotz steigender Kosten, zunehmender Vorschriften und des anhaltenden Fachkräftemangels zeigten sich die Betriebe engagiert, gut vernetzt und zukunftsorientiert.
Die Versammlung fand im Turm Kränzelstein statt und wurde von lvh-Ortsobmann Gerd Trojer eröffnet. In seinem Rückblick betonte er, dass 2025 für viele Betriebe ein forderndes Jahr gewesen sei. Gleichzeitig habe das Handwerk im Sarntal Verantwortung übernommen und bewiesen, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung seien. „Wir haben gute, saubere Arbeit geliefert. Handwerk steht für Fleiß, Verlässlichkeit und Qualität“, so Trojer.
Im Jahresbericht informierte Sarah Gramm über die Tätigkeiten der Ortsgruppe, die mittlerweile rund 130 Mitglieder zählt und auch mehrere Neuzugänge verzeichnen konnte. Neben der Interessenvertretung auf Ortsebene engagierte sich die Gruppe auch im Bereich der Nachwuchsarbeit. Beim traditionellen Sarner Kirchtag wurde das Handwerk gezielt präsentiert, zudem beteiligte sich die Ortsgruppe an Projekten wie „Treffpunkt Schule“, bei denen Handwerksberufe Schülerinnen und Schülern nähergebracht wurden.
Einen Überblick über die Aktivitäten auf Bezirksebene gab lvh-Bezirksobmann Horst Pichler. Er würdigte die vielfältige Mitarbeit der Sarner Handwerkerinnen und Handwerker in Landes- und Berufsausschüssen und hob hervor, wie wichtig dieses Engagement für die Weiterentwicklung des Handwerks insgesamt sei.
Ein besonderes Augenmerk galt dem Thema Nachwuchs. lvh-Vizepräsident Hannes Mussak unterstrich die Bedeutung der Jugendarbeit und betonte, dass Begeisterung für das Handwerk möglichst früh geweckt werden müsse. Initiativen wie Schulprojekte oder praxisnahe Veranstaltungen seien dafür zentrale Bausteine.
Auch die Gemeinde zeigte Präsenz. Gemeindereferent René Bernard dankte den Handwerksbetrieben für ihre Verlässlichkeit und die gute Zusammenarbeit. Ziel der Gemeinde sei es weiterhin, Arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten an lokale Betriebe zu vergeben und das Handwerk bestmöglich zu unterstützen.
Fachliche Impulse setzte anschließend Hermann Thaler mit einem Referat zu Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Der Beitrag traf den Nerv vieler Betriebe, die sich im komplexen Geflecht aus Beiträgen, Anträgen und Voraussetzungen orientieren müssen.
Zum Abschluss blickte die Ortsgruppe auf kommende Herausforderungen. Neben der Sicherung des Nachwuchses und der Bewältigung finanzieller Belastungen bleibt die Zusammenarbeit zwischen Junghandwerker/innen und der Genration Handwerk+ ein zentrales Thema.
Die Ortsversammlung machte deutlich: Das Handwerk im Sarntal ist gut aufgestellt – getragen von Engagement, regionaler Verbundenheit und dem Willen, Zukunft aktiv mitzugestalten.
Im Bild: lvh-Vizepräsident Hannes Mussak (stehend) während der Ortsversammlung © lvh.apa
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