Berufsbildung im Fokus Europas: Bozen wird zum Treffpunkt der Ausbildungsexperten
Fachkräftemangel, technologischer Wandel und neue Anforderungen der Arbeitswelt stellen die Berufsbildung europaweit vor große Herausforderungen. Umso wichtiger wird der Blick über die Grenzen: Wie können junge Menschen bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden und welche Erfolgsmodelle lassen sich voneinander lernen?
Diesen Fragen widmet sich das Europäische Kammertreffen 2026, das vom 21. bis 23. Oktober in Bozen stattfindet. Gastgeber sind der lvh.apa Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister sowie die Handelskammer Bozen. Erwartet werden Berufsbildungsexpertinnen und -experten aus Deutschland, Luxemburg, Ostbelgien, Österreich, der Schweiz und Südtirol.
Unter dem Leitgedanken „Berufsbildung gemeinsam gestalten“ tauschen sich die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der dualen Ausbildung aus. Im Mittelpunkt stehen internationale Erfahrungsberichte, bildungspolitische Strategien sowie die Frage, wie junge Menschen auch künftig bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden können.
Zu den Referenten zählen unter anderem Landesrat Philipp Achammer, EU-Abgeordneter Herbert Dorfmann sowie die Berufsbildungsexperten Thomas Mayr (WKÖ/ibw) und Christian Sperle (ZDH). Diskutiert werden Themen wie die europäische Bildungspolitik, die Vergleichbarkeit von Qualifikationen und die grenzüberschreitende Anerkennung von Kompetenzen.
Das Europäische Kammertreffen wird vom lvh.apa Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister in Partnerschaft mit der Handelskammer Bozen und mit freundlicher Unterstützung der Bilateralen Körperschaft für das Handwerk der Autonomen Provinz Bozen (BKH/EBA) ausgetragen.
Im Bild: lvh-Präsident Martin Haller – © Alan Bianchi
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