Zusammenarbeit zwischen lvh und Fraunhofer Italia verlängert

Die Kooperation, die im Jahr 2016 ins Leben gerufen wurde, geht in eine neue Runde. Das gemeinsame Ziel ist es, die lokalen Handwerksbetriebe weiterhin zu unterstützen.

Martin Haller, geschäftsführender lvh-Präsident, und Dominik Matt, Leiter von Fraunhofer ItaliaVor kurzem haben Fraunhofer Italia und der lvh Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister ihre Zusammenarbeit verlängert. Diese hatte ihren Start im Jahr 2016 und erwies sich bisher als überaus positiv, sodass sie jetzt um weitere drei Jahre verlängert wurde. Durch gemeinsame Projekte, die zur Stärkung der Forschung und Entwicklung des Handwerkssektors beigetragen haben, möchten Fraunhofer Italia und der lvh weiterhin Vorteile für die Mitgliedsunternehmen ermöglichen.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht das Konzept der Digitalisierung interner Prozesse in lokalen Unternehmen. Dabei werden auch alle möglichen Konsequenzen auf betrieblicher und beruflicher Ebene einkalkuliert und analysiert, sodass die Veränderung der täglichen Arbeit und die benötigten Fähigkeiten dazu berücksichtigt werden können. In Unternehmen der Holz-, Metall- und Lebensmittelbranche wurden bereits konkrete Projekte umgesetzt.
Besonderes Augenmerk wird auf die Organisation von Veranstaltungen gelegt, die Interessierte über die zahlreichen Projekte informieren. Dabei spielt vor allem das „Building Information Modeling“ eine bedeutende Rolle. Das ist eine Methode zur Verwaltung von Informationen. Sie zielt darauf ab, die Prozesse in der Bauindustrie, zum Beispiel bei der Planung und dem Bau, durch den Einsatz geeigneter digitaler Technologien zu optimieren. Auf diese Weise ermöglicht die Forschung im Bereich Digitalisierung und Automatisierung nicht nur die Planung wichtiger Entwicklungspunkte, sondern auch die Steuerung des gesamten technischen und operativen Prozesses unter Analyse innovativer Perspektiven.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer Italia und dem lvh in den ersten drei Jahren, zeigt sich Martin Haller, geschäftsführender lvh-Präsident, sehr zufrieden: „Es ist gelungen die Potenziale zu identifizieren, die erforderlich sind, um eine Arbeit zu vollbringen, die kleinen und mittleren Unternehmen in Südtirol zugutekommt". Jetzt geht es vor allem darum, die Zusammenarbeit zwischen den Partnern weiter zu vertiefen, um den Weg für Innovation und Digitalisierung in den Kleinunternehmen zu ebnen. Erleichtert werden diese Initiativen von EU-Fördermitteln wie beispielsweise das EFRE geförderte CRAFtech-Projekt.
Die Aufgabe von Fraunhofer Italia ist es, wissenschaftliches Wissen in maßgeschneiderte innovative Lösungen umzuwandeln, um einen direkten wirtschaftlichen Nutzen für die lokalen KMU zu erzeugen. "Der lvh ist die Vereinigung, der die KMU des Gebietes vertritt“, sagt Dominik Matt, Direktor von Fraunhofer Italia. „Durch unsere Zusammenarbeit können wir die Bedürfnisse der lokalen und oft kleinen Unternehmen besser verstehen. Daraus erstellen wir anwendungsorientierte Forschungsprojekte, die den produzierenden und handwerklichen Unternehmen einen sofortigen Gewinn bringen. Somit leisten wir auch einen Beitrag, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu erhöhen.“ Wer mehr über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lvh und Fraunhofer Italia erfahren will, kann sich direkt an die Abteilung Innovation und Neue Märkte im lvh wenden.

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