Frischer Wind im Bezirk Bozen Stadt

BOZEN – Ein neuer Handwerkerausschuss übernimmt das Ruder der Handwerker im Bezirk Bozen. „Wir möchten auf die Vorarbeit des alten Ausschusses aufbauen, aber auch neue Ziele ins Auge fassen“, unterstreicht Hannes Mussak, neu gewählter Bezirks- und Ortsobmann von Bozen.

Hannes Mussak, neuer Orts- und Bezirksobmann von Bozen StadtDer 45-jährige Bozner Unternehmer Hannes Mussak (Baut-Tec GmbH) wurde im Rahmen der letzten Bezirksversammlung zum neuen Obmann von Bozen Stadt gewählt. „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und möchte gemeinsam mit meinen Ausschusskollegen handwerksrelevante Themen in Angriff nehmen. Dabei werden wir auf die Vorarbeit des bisherigen Ausschusses anknüpfen und ihre wertvolle Arbeit fortsetzen“, unterstreicht Mussak. Gelingen könne dies allerdings nur im Team. Neben dem Obmann wurden jüngst auch sieben neue Bezirksausschussmitglieder gewählt. Dazu zählen Robert Egger (Egger Alois & Co. OHG), Riccardo Mazzucco (Mazzucco Parquet), Dietmar Mock (Mock KG), Michele Paci (Idrobagno), Martina Zerbini (Ponteggi Zerbini Srl), Manfred Zingerle (Zingerle Manfred) und Claudio Molinari als Vertreter der Althandwerker.

Klare Ziele im Visier
Bereits in der ersten Sitzung des frischgebackenen Gremiums wurden konkrete Themen angesprochen. Unter dem Motto „Strategie 2018:2020“ möchte Hannes Mussak verschiedene Schwerpunkte angehen. So zum Beispiel die städtische Mobilität und Infrastrukturen besonders hinsichtlich Warenzustellung, wenn die geplanten Bauprojekte in der Innenstadt beginnen. Mit klaren Forderungen und Lösungsansätzen sollen diesbezüglich die Gespräche mit Politik und Gemeindeverwaltung gesucht werden. Mitgestalten und mitreden soll der neue Bezirksausschuss auch beim Thema Fachkräftemangel und Ausbildung. „Gerade in Bozen, wo die Jugendlichen vielleicht keinen so direkten Bezug zum Handwerk haben wie in den Dörfern, müssen wir versuchen, ihnen die Attraktivität einer Berufsausbildung und die Entwicklungsmöglichkeiten als Handwerker aufzuzeigen“, ist Mussak überzeugt. Was ihm besonders am Herzen liegt, ist das Handwerk der Zukunft in der Stadt. „Hier gilt es Strategien und Wege zu entwickeln, die den lokalen Handwerkern in den einzelnen Zonen mehr Sichtbarkeit verleihen und gleichzeitig auch Kooperationsmodelle ermöglichen. Um zu verstehen, welches die Bedürfnisse der Handwerker sind, werden wir sie zu persönlichen Treffen einladen“, kündigt Mussak an. Konkrete Ideen zu den drei Schwerpunktthemen sollen bereits in der nächsten Bezirksausschusssitzung im März definiert werden.

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