Abkommen für potentielle Fachkräfte aus dem Militär

 

militari großDie feierliche Unterzeichnung des Abkommens zwischen dem Verteidigungsministerium und dem lvh Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister zur Erleichterung des Einstieges in die Arbeitswelt von Militärabgängern fand im Sitz des Militärgebäudes in Bozen statt.

Diese Vereinbarung verfolgt das Ziel, die Verbindung zwischen Arbeitsplatzangeboten und Nachfrage zu verstärken. Dabei sind vor allem die Maßnahmen im Fokus, die Militärabgängern den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. Unter anderem wird mit Beratung, Information und entsprechenden Schulungen versucht, die Hindernisse bei der Arbeitssuche zu überwinden.  

Die Initiative ist ein Teil des Projektes “sbocchi occupazionali” das vom Verteidigungsministerium in allen italienischen Regionen über die zuständigen Ämter verwaltet wird. Sie ergänzt die vielen Aktivitäten zur Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs von Militärabgängern. Zu diesen verschiedenen Maßnahmen gehören: Informationsdienst, individuelle Beratungsgespräche, Zusammenarbeit mit Betrieben (Die Veröffentlichung von Lebensläufen von ehemaligen Soldaten) sowie den Abgleich von Arbeitsnachfrage und Angebot (matching) mittels der Software „S.I.L.Difesa” (“Sistema Informativo Lavoro Difesa”). Die kürzlich aktualisierte Software, die von ehemaligen Militärangehörigen verwendet wird, gehört ebenso zum Projekt des Verteidigungsministeriums. Auch viele Südtiroler Unternehmer beteiligen sich daran.

Martin Haller, Präsident des lvh Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister, ist über die Initiative sehr erfreut. Er zeigt eine große Bereitschaft, um das Projekt weiterzuentwickeln und mit den Zuständigen verstärkt zusammenzuarbeiten. Besonders wichtig ist Haller der Austausch von Berufsprofilen von Militärabgängern, die sich in der Arbeitswelt neu eingliedern möchten. Tatsächlich verfügen die meisten von ihnen bereits über Grundfertigkeiten in verschiedenen handwerklichen Berufen wie Maurer, Elektrotechniker, Schlosser, Tischler und HLS-Techniker, die sie während ihres Militärdienstes erlernen.

Michele Risi, Vice Comandante del Territorio Generale di Divisione, stellte das Projekt vor. Zudem war ein Vertreter des Verteidigungsministeriums anwesend, der das Projekt genau erklärte: Unser Ziel ist es, die qualitativ praktische Ausbildung vermehrt zu integrieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass jene Soldaten, die nach ihrem Dienst Interesse haben, eine neue Arbeitsstelle zu finden, eine gute Voraussetzung dafür haben.  

 

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