eTestDays: 84 Betriebe fahren im Mai elektrisch

Im Mai fährt Südtirols Wirtschaft elektrisch: 84 Betriebe können für vier Tage ein E-Fahrzeug Probe fahren. LR Alfreider und LR Vettorato haben die ersten Fahrzeuge heute übergeben.

Symbolische Schlüsselübergabe für die E-Autos an die Betriebe: (v.l.) Ivan Passler (Leitner Energy), LR Alfreider, Reiterer und Minighini (Neogy) (Foto: LPA/STA/Margit Perathoner)Symbolische Schlüsselübergabe für die E-Autos an die Betriebe: (v.l.) Ivan Passler (Leitner Energy), LR Alfreider, Reiterer und Minighini (Neogy) (Foto: LPA/STA/Margit Perathoner)250 Betriebe wollten an der Aktion "eTestDays" teilnehmen, 84 können nun vier Tage lang ein E-Fahrzeug Probe fahren und sich von der Alltagstauglichkeit und dem Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen.

Die ersten 27 Unternehmen haben heute (10. Mai) im NOI Techpark in Bozen symbolisch den Schlüssel für ein E-Fahrzeug entgegengenommen. Anwesend waren außerdem Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Umweltlandesrat Giuliano Vettorato, Harald Reiterer, Bereichsleiter von Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG, Massimo Minighini von Neogy GmbH sowie die Vertreter der teilnehmenden Wirtschaftsverbände.

Trend in Richtung E-Mobilität

"Der internationale Trend zeigt ganz klar in Richtung Elektromobilität und auch in Südtirol hat die Elektromobilität mittlerweile Fuß gefasst", freut sich Mobilitätslandesrat Alfreider: "Das können wir insbesondere an den Zahlen der neuzugelassenen Fahrzeuge ablesen, die langsam, aber stetig steigen." Im Jahr 2019 wurden nur 0,3 Prozent der Gesamtzulassungen für E-Autos ausgestellt, 2020 waren es bereits 2,3 Prozent. Mit der Aktion "eTestDays" soll die Begeisterung für diese nachhaltige und saubere Mobilität direkt in die Unternehmen und Betriebe gebracht werden.

Gemeinsames Ziel: Lebensqualität steigern

Umwelt- und Energielandesrat Vettorato unterstrich die gemeinsamen Bemühungen der beiden Landesressorts Mobilität und Umwelt, die Schadstoffbelastung zu senken. "Der Verkehr ist Hauptverursacher gefährlicher Emissionen, etwa der Stickoxide. Wenn es uns gelingt, den Anteil der E-Fahrzeuge zu erhöhen, deren Energieversorgung noch dazu aus erneuerbaren Quellen stammt, so haben wir auch im internationalen Vergleich einen großen Schritt in Sachen Lebensqualität und Nachhaltigkeit nach vorne gemacht", sagt Vettorato.

Dichtes Netz an Lademöglichkeiten

Für einen sauberen Weg in die Zukunft plädiert auch Minighini. Die Energiegesellschaft Alperia und deren Tochtergesellschaft Neogy errichten derzeit im Auftrag des Landes und der STA entlang der Hauptstraßen und in allen Südtiroler Bezirken 33 Schnellladestationen. Mit einem möglichst dichten Netz an Ladestationen wolle man der Elektromobilität einen zusätzlichen Schub geben.

27 batteriebetriebene bzw. wasserstoffbetriebene Fahrzeuge

Die "eTestDays" laufen insgesamt 18 Tage. In diesem Aktionszeitraum stehen 27 batteriebetriebene bzw. wasserstoffbetriebene E-Fahrzeuge zur Verfügung. "Wir haben darauf geachtet, bei der Zuteilung der Fahrzeuge alle Branchen, Unternehmensgrößen und Bezirke so gut wie möglich zu berücksichtigen", erklärt Harald Reiterer. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich die Stromkosten für die Ladevorgänge im Betrieb müssen selbst übernommen werden. Wie in den Vorjahren stellt Alperia stellt während der Testaktion kostenlose Kundenkarten für öffentliche Alperia-Ladesäulen zur Verfügung. Die Brennstoffzellen-Fahrzeuge hingegen können an der H2-Tankstelle des Wasserstoffzentrums IIT in Bozen Süd kostenlos aufgetankt werden.

Unterstützung von den Wirtschaftsverbänden

Die eTestDays werden vom Bereich Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG organisiert und von der Alperia-Gruppe unterstützt. Auch heuer unterstützen die Südtiroler Wirtschaftsverbände Unternehmerverband UVS, Handels- und Dienstleistungsverband hds, Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister lvh, Hoteliers- und Gastwirteverband HGV, Südtiroler Vereinigung der Handwerker und Kleinunternehmen CNA-SHV, Südtiroler Bauernbund SBB, Südtiroler Wirtschaftsring, die Handelskammer Bozen sowie der Raiffeisenverband Südtirol die Aktion.

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