WOBI und lvh wollen enger zusammenarbeiten

Die Ausschreibungsgestaltung ist ausschlaggebend, ob auch kleine Betriebe einen öffentlichen Auftrag erhalten. Das Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) stellt in diesem Zusammenhang einen wichtigen Partner für das Handwerk dar. Im Rahmen eines Webinars wurde das Investitionsprogramm und die zukünftigen Projekte des Wohnbauinstitutes vorgestellt.

(von links): Das Webinar mit Wilhelm Palfrader (WOBI-Generaldirektor), Zoia Reiterer (Leiterin des lvh-Kompetenzzentrums Bau und Installation), Martin Haller (lvh-Präsident), Gianfranco Minotti (Abteilungsdirektor der technischen Dienste im WOBI), Hannes Mussak (lvh-Vizepräsident Hannes Mussak), Walter Pöhl (lvh-Vizedirektor), Waltraud Deeg (Landesrätin), Francesca Tosolini (WOBI-Präsidentin) und Barbara Andergassen (Gruppenleiterin für Vergabe, Verträge und Vermögen im WOBI).(von links): Das Webinar mit Wilhelm Palfrader (WOBI-Generaldirektor), Zoia Reiterer (Leiterin des lvh-Kompetenzzentrums Bau und Installation), Martin Haller (lvh-Präsident), Gianfranco Minotti (Abteilungsdirektor der technischen Dienste im WOBI), Hannes Mussak (lvh-Vizepräsident Hannes Mussak), Walter Pöhl (lvh-Vizedirektor), Waltraud Deeg (Landesrätin), Francesca Tosolini (WOBI-Präsidentin) und Barbara Andergassen (Gruppenleiterin für Vergabe, Verträge und Vermögen im WOBI).Gemeinsam möchten das Institut für den sozialen Wohnbau (WOBI) und der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) Südtirols Kleinbetrieben noch stärker die Türen zu öffentlichen Aufträgen aufsperren. So wurde vor einigen Wochen die Idee geboren, ein gemeinsames Webinar zu organisieren. „Das WOBI stellt eine wichtige soziale Struktur in Südtirol dar und umfasst entsprechend viele Bau-, Umbau-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, welche für Südtirols Handwerksbetriebe eine bedeutende Auftragssäule darstellen“, erklärte lvh-Präsident Martin Haller im Rahmen des Webinars. Dies unterstrich auch Landesrätin Waltraud Deeg: "Das Wohnbauinstitut und sein umfangreiches Sanierungs- und Neubauprogramm ist ein wichtiger Aufraggeber für die (Bau-)Wirtschaft. Die lokalen Ausschreibungen kommen überwiegend der Wirtschaft vor Ort zugute, was nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen, damit verbundenen Arbeitsplätze von großer Bedeutung ist. Das Wobi ist damit nicht nur, aber vor allem in der momentanen Krisenzeit ein wichtiger, zuverlässiger Partner für Südtirols Wirtschaft."

Die Bereitschaft für eine verstärkte Zusammenarbeit von Seiten des WOBI ist gewährleistet. Präsidentin Francesca Tosolini betonte: „Die beste Basis für eine gute Zusammenarbeit stellt der kontinuierliche Dialog dar. Südtirols Handwerksbetriebe sind wichtige Partner für den sozialen Wohnbau, zumal es sich um wertvolle Immobilien in unserem Land handelt, die es zu warten und zu pflegen gilt.“


Welche Investitionsvorhaben in Zukunft geplant sind, erläuterte der Abteilungsdirektor der technischen Dienste im WOBI, Gianfranco Minotti. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten versuche man die lokalen Betriebe vermehrt einzubeziehen und vor allem den Bürokratieabbau voranzutreiben, um die Teilnahme an den Ausschreibungen zu erhöhen. Die Gruppenleiterin für Vergabe, Verträge und Vermögen im WOBI, Barbara Andergassen erklärte das Vergabesystem und stellte einige Ausschreibungen der letzten Jahre vor. Die Mitarbeiterin des lvh-Kompetenzzentrums für Bau und Installation, Desiree Schmidt erläuterte die Auftragsgestaltung auf Landes- und Staatsebene.

„Investitionen der öffentlichen Hand sind für Südtirols Wirtschaft unverzichtbare Aufträge, welche vor allem in der Zukunft eine fundamentale Rolle für unsere Betriebe spielen“, unterstrich auch lvh-Vizepräsident Hannes Mussak. Entsprechend will der lvh seine Mitglieder noch stärker für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen sensibilisieren. Wichtig in diesem Zusammenhang sei die Veröffentlichung der SOA-zertifizierten Betriebe. Nach Zusendung des SOA-Zertifikats werden die Unternehmen auf www.meinhandwerker.lvh.it gelistet.

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