Sextner Handwerk verschafft sich Gehör

SEXTEN – Eine starke Gruppe charakterisiert sich durch ein homogenes und solides Netzwerk und erhält daher mehr Mitspracherecht. Davon sind die Handwerksunternehmer in Sexten überzeugt.

Geehrt für die ehrenamtliche Tätigkeit: lvh-Präsident Gert Lanz, Andreas Tschurtschenthaler, Gottfried Gatterer, Ortsobmann Georg Villgrater und Bürgermeister Fritz Egarter (von links).Korrekte Rahmenbedingungen, hilfreiche Fördermittel und Investitionen in die Ausbildung sind Themen, die neulich bei der lvh-Ortsversammlung in Sexten besprochen wurden. „Damit wir die einzelnen Berufsstände auch in Zukunft sichern können, müssen wir das Sprachrohr des Verbandes nutzen. Nur wenn wir uns als starke Interessensvertretung präsentieren, verschaffen wir uns auch entsprechend Gehör“, untermauerte der lvh-Ortsobmann Georg Villgrater. Wichtig sei dies vor allem hinsichtlich gewisser politischer Entscheidungen wie zum Beispiel den Beschluss der Landesregierung die zwei Ämter Handwerk und Industrie zusammenzulegen, unterstrich auch lvh-Präsident Gert Lanz. Bezirksobmann Paul Niederkofler ging näher auf das Thema Fachkräftemangel ein: „Derzeit ist es sehr schwierig, ausgebildete Fachkräfte zu finden. Umso wichtiger ist es, dass wir den jungen Menschen die zukunftsversprechenden Perspektiven im Handwerk näherbringen. Kein anderer Sektor hat eine 360-Grad-Ausbildung wie das Handwerk diese bietet.“
Über anstehende Bauprojekte sowie die Breitbandanbindung berichtete Bürgermeister und selbst Handwerker Fritz Egartner, der sich beim Ausschuss für die wertvolle ehrenamtliche Arbeit des Ortsausschusses bedankte.


Abschließend fand die Neuwahl des lvh-Ortsausschusses statt. Dabei wurde Georg Villgrater (Bauunternehmen Villgrater) als Ortsobmann bestätigt. In den Ausschuss gewählt wurden Andreas Tschurtschenthaler (Turbinenbau Sexten), Gottfried Gatterer (Malerbetrieb Gatterer Gottfried), Fabian Kallweit (Kallweit Ohg) als Vertreter der Junghandwerker, Egon Brugger (Tischlerei Brugger) und Helga Rier (Werkstatt für Leib und Seele) als Vertreterin der Frauen. Zum Delegierten der Ortsgruppe ernannt wurde Rainer Patrick (Rainer Sanitäre).

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