„Unsere Stärke ist unser Wissen und unser Know-how"

Bei der lvh-Ortsversammlung von Nals drehte sich alles um die am 2. Mai anstehende Handwerksschau „Schaufenster Nals", bei der die bunte Handwerkswelt des Dorfes vorgestellt wird. Aber auch wichtige Themen auf Bezirks- und Verbandsebene sowie die nicht zufriedenstellenden Neuigkeiten aus der Gemeindestube standen beim Treffen auf dem Programm. Außerdem vorgestellt wurde der „Masterplan Handwerk", ein Forderungskatalog, der in den nächsten Jahren nach und nach Erleichterungen für die Betriebe bringen soll.

nals ov_800„Am 2. Mai werden sich die Nalser Betriebe im Rahmen einer Handwerksschau der Bevölkerung vorstellen", berichtete lvh-Ortsobmann Joachim Mair erfreut. „Unter dem Motto „Schaufenster Nals" wird die Vielfalt der Betriebe vorgestellt und ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Die Zollstraße wird sich in eine Fußgängerzone verwandeln" Mair erzählte auch von den zahlreichen Aktivitäten der Ortsgruppe und den Aussprachen mit der Gemeinde hinsichtlich der Handwerkerzone „Giessen" und des Baus der Turnhalle. Er gab auch bekannt, dass er sich bei den Gemeinderatswahlen als Kandidat für das Handwerk zur Verfügung stellen möchte. Auch Bezirksobmann Mathias Piazzi thematisierte die anstehenden Wahlen und hoffte, dass die Handwerksvertreter am 10. Mai auf starke Unterstützung zählen können. Außerdem stellte er eine ländervergleichende Diplomarbeit zur Arbeitssicherheit vor und gab einen Ausblick auf die Berufs-WM „WorldSkills", die im August in Brasilien stattfinden wird. „Mit dabei sind 19 Südtiroler, die jetzt schon fleißig trainieren und ganz vorne mitmischen wollen", so Piazzi.

"Vergabebestimmungen sehr frustrierend"

„Auch für die Verwalter sind die aktuellen Vergabebestimmungen sehr frustrierend", waren die Worte des Nalser Bürgermeisters Franz Pircher. „Mit dem Turnhallenprojekt sind wir seit einem Jahr unterwegs, weil sich die Arbeit der Vergabestelle als sehr mangelhaft erwiesen hat". Auch bedauerte er den Verzug bei der Verlegung der des Breitbandnetzes. Als positiv wertete er aber die sehr gute Zusammenarbeit der einzelnen Wirtschaftszweige der Gemeinde.
„Unsere Stärke ist unser Wissen und unser Know-how", betonte lvh-Präsident Gert Lanz. „Damit das so bleibt, brauchen wir aber geeignete Rahmenbedingungen. Deshalb hat der lvh mit dem Masterplan Handwerk einen Forderungskatalog abgefasst, der in den nächsten Jahren nach und nach umgesetzt werden soll", erläuterte Lanz. „Themen wie beispielsweise Fachkräftesicherung, öffentliche Ausschreibungen, Förder- und Wirtschaftspolitik sowie Energie- und Ressourceneffizienz werden darin behandelt", informierte er. „Wir sind fest gewillt, dadurch immer mehr Erleichterungen und Vorteile für unsere Südtiroler Betriebe zu schaffen", unterstrich der lvh-Präsident.
Eduard Gasser, der Obmann der Raika Nals, dankte den Handwerkern für die gute Zusammenarbeit, Steuerberater Eckart Figl gab den Anwesenden Aufschluss über Eigenkapitalförderungen und den Ablauf eines Kreditgespräches.

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