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12.02.2012     /  Home  /  LVH Dienstleistungen  /  Kredit- und Investitionsberatung

Garantiegenossenschaft für Handwerker zieht Bilanz über 2009


Die Garantiegenossenschaft für Handwerker hat vor kurzem auf ihrer Vollversammlung den Bilanzbericht für 2009 vorgestellt und den Verwaltungsrat neu bestellt. Der bisherige Obmann, LVH-Altpräsident Herbert Fritz, wurde für weitere drei Jahre bestätigt.

Herbert Fritz
Ebenfalls bestätigt wurden die Mitglieder des Verwaltungsrats. Dieser setzt sich zusammen aus den Handwerksunternehmern Erich Walter, Manfred Seyr, Wolfgang Müller, Robert Egger und Bruno Covi, der zugleich als stellvertretender Obmann bestätigt wurde, sowie den beiden Landesvertretern Erwin Pardeller und Elena Lucio.
 
Im Geschäftsjahr 2009 haben sich 159 Handwerker neu in die Garantiegenossenschaft eingeschrieben. Damit ist die Mitgliederanzahl auf insgesamt 1642 Handwerksbetriebe angestiegen. Stark gestiegen ist im vergangenen Jahr auch die Bürgschaftsleistung. Die Garantiegenossenschaft hat 2009 101 Bürgschaftsansuchen für insgesamt 11,3 Millionen Euro genehmigt. Im Jahr 2008 waren es 47 Bürgschaften für insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Schwieriges Jahr

"Die sprunghaften Zuwächse sowohl bei den Mitgliedern als auch bei der Bürgschaftsleistung zeigen, dass zum einen das Jahr 2009 ein wirtschaftlich sehr schwieriges Jahr für die Handwerksbetriebe war, und dass zum zweiten die Garantiegenossenschaft ein unverzichtbares Instrument zur Sicherung der Liquidität der Betriebe und zur Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen ist", erklärt Herbert Fritz.
 
Sinn und Zweck der Garantiegenossenschaft ist es, den Handwerksunternehmen bei der Beschaffung von Krediten unter die Arme zu greifen. "Wir sind Anlaufstelle für jene Betriebe, die die verschärften Rating-Vorgaben der Banken nicht einhalten können. Wir prüfen die Anliegen der Betriebe und können in vielen Fällen für sie gegenüber den Banken bürgen", erklärt Fritz.

101 Bürgschaften im Jahr 2009
 
Die 101 Bürgschaften im Jahr 2009 haben insgesamt 450 Arbeitsplätze gesichert, wie die Garantiegenossenschaft berechnet hat. "Zugleich ist unsere Bürgschaftsleistung eine große Chance für die Betriebe, sich umzustrukturieren und den Rating-Vorgaben künftig zu entsprechen", sagt Fritz.
 
Die Garantiegenossenschaft für Handwerker wurde 1964 als Privatinitiative von neun Handwerkern gegründet und zählte im Gründungsjahr 400 Mitgliedsbetriebe. Anders als andere Bürgschaftsgenossenschaften finanziert sich jene für Handwerker aus eigenen Mitteln. Nur bei Bürgschaftsausfällen beteiligt sich das Land mit 60 Prozent an der Ausfallsumme.
 
 

08.04.2010, 00:00

 
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