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| Herbert Fritz |
Ebenfalls bestätigt wurden die Mitglieder des
Verwaltungsrats. Dieser setzt sich zusammen aus den Handwerksunternehmern Erich
Walter, Manfred Seyr, Wolfgang Müller, Robert Egger und Bruno Covi, der zugleich
als stellvertretender Obmann bestätigt wurde, sowie den beiden Landesvertretern
Erwin Pardeller und Elena Lucio.
Im Geschäftsjahr 2009 haben sich 159 Handwerker neu in die
Garantiegenossenschaft eingeschrieben. Damit ist die Mitgliederanzahl auf
insgesamt 1642 Handwerksbetriebe angestiegen. Stark gestiegen ist im vergangenen
Jahr auch die Bürgschaftsleistung. Die Garantiegenossenschaft hat 2009 101
Bürgschaftsansuchen für insgesamt 11,3 Millionen Euro genehmigt. Im Jahr 2008
waren es 47 Bürgschaften für insgesamt 1,6 Millionen Euro.
Schwieriges Jahr
"Die sprunghaften Zuwächse sowohl bei den Mitgliedern als
auch bei der Bürgschaftsleistung zeigen, dass zum einen das Jahr 2009 ein
wirtschaftlich sehr schwieriges Jahr für die Handwerksbetriebe war, und dass zum
zweiten die Garantiegenossenschaft ein unverzichtbares Instrument zur Sicherung
der Liquidität der Betriebe und zur Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen ist",
erklärt Herbert Fritz.
Sinn und Zweck der Garantiegenossenschaft ist es, den
Handwerksunternehmen bei der Beschaffung von Krediten unter die Arme zu greifen.
"Wir sind Anlaufstelle für jene Betriebe, die die verschärften Rating-Vorgaben
der Banken nicht einhalten können. Wir prüfen die Anliegen der Betriebe und
können in vielen Fällen für sie gegenüber den Banken bürgen", erklärt Fritz.
101 Bürgschaften im Jahr 2009
Die 101 Bürgschaften im Jahr 2009 haben insgesamt 450
Arbeitsplätze gesichert, wie die Garantiegenossenschaft berechnet hat. "Zugleich
ist unsere Bürgschaftsleistung eine große Chance für die Betriebe, sich
umzustrukturieren und den Rating-Vorgaben künftig zu entsprechen", sagt Fritz.
Die Garantiegenossenschaft für Handwerker wurde 1964 als
Privatinitiative von neun Handwerkern gegründet und zählte im Gründungsjahr 400
Mitgliedsbetriebe. Anders als andere Bürgschaftsgenossenschaften finanziert sich
jene für Handwerker aus eigenen Mitteln. Nur bei Bürgschaftsausfällen beteiligt
sich das Land mit 60 Prozent an der Ausfallsumme.