Vereinfachungen bei den Pflichtkursen zur Arbeitssicherheit im Bauwesen hat der LVH kürzlich in Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Berufsbildung erreicht. So wird der achtstündige Grundkurs zur Arbeitssicherheit im kommenden Schuljahr 2009/10 in das Unterrichtsprogramm der Berufsgrundstufe "Handwerk und Technik" integriert.
 | | Markus Bernard |
Die Berufsgrundstufe ist das 9.
Pflichtschuljahr an den Mittelschulen, welche Schüler, die sich für eine
Berufsausbildung entschieden haben, vor Beginn der Lehre absolvieren.
Der Gerüstbaukurs PiMUS wird hingegen in den Unterricht der
Bauberufe an den Berufsschulen integriert. Die Inhalte beider Kurse entsprechen
den gesetzlichen Vorgaben, die entsprechenden Zertifizierungen der Kurse führen
die Paritätischen Komitees durch. Beide Kurse sind für Bauhandwerker und
Arbeiter im Bauwesen Pflicht.
"Der Grundkurs und der Gerüstbaukurs sind die zwei
wichtigsten Sicherheitskurse für Handwerker im Bausektor", erklärt
Baugruppenobmann Markus Bernard. "Indem beide Kurse in den Unterricht an
Mittelschule und Berufsschule eingebaut werden, sind Lehrlinge und Berufsschüler
bereits vor der Arbeit in einem Betrieb über wichtige Sicherheitsbestimmungen
informiert und müssen diese Kurse nicht mehr nachträglich absolvieren." Dies sei
eine Erleichterung für die Betriebe und bringe zudem mehr Sicherheit für die
Jugendlichen mit sich, freut sich Bernard.
Der Einbau der Sicherheitskurse in das Unterrichtsprogramm
an Berufsgrundstufe und Berufsschule erfolgt vorerst für ein Jahr und wird bei
positivem Verlauf weitegeführt.
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