Ein Uhrmacher, der dem Kunden schon beim Verkauf die Notwendigkeit der regelmäßigen
Wartung aufzeigt, kann ihm helfen, seine erstandene Uhr in der Zeit wertvoll
zu erhalten. Nur ein Uhrmacher ist in der Lage, Tests bezüglich Gangabweichung,
der Messung der Amplitude und der Wasserdichte vorzunehmen. Kommt der Kunde
nämlich mit seiner Uhr zu einem Verkäufer, muss dieser die Uhr zur
Herstellerfirma senden und mit langen Wartezeiten von bis zu drei Monaten
rechnen. Der Uhrmacher fertigt auch alte, nicht mehr zu reparierende Teile
selbst an. Dabei wird das fehlende Teil skizziert, maßgerecht übertragen
und neu gefertigt.
Der Uhrmacher beschäftigt sich mit der Instandsetzung, Wartung und Einbau
von Uhren und Zubehör, mit den Anfertigen von Uhrenteilen und der Restaurierung
von Uhren. Seine Kenntnisse reichen von der Mechanik, Arten, Aufbau und Funktionsweise
von Uhren, Uhrenteilen und Zubehör, bis hin zu Rechtsvorschriften über
Umweltschutz, Unfallverhütung sowie über Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.
Um den verschiedensten Anforderungen gewachsen zu sein, legt die Berufsgemeinschaft
der Uhrmacher im LVH großen Wert auf ständige Fortbildung.
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Der Obmann der Uhrmacher
Giancarlo Benetti aus Bozen