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Die Berufsgemeinschaft der Restauratoren wurde im Juni 2002 von 35 Restauratoren gegründet. Restauratoren sind verantwortlich für die Pflege, d.h. für die Erhaltung, Konservierung und, soweit möglich, Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes von Kunst- und Kulturgütern.
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Alte Kulturgüter sind kostbar und
nicht zu ersetzen. Restauratoren haben die Aufgabe, Kunst- und Kulturgüter zu
erhalten, sie vor dem Verfall zu retten oder sie besser zur Geltung zu bringen.
So werden z.B. Gemälde, Wandmalereien, Skulpturen, Bücher, Textilien, Papier,
Keramik, Möbel, Werkzeuge und Musikinstrumente, aber auch historische Bauwerke
restauriert und konserviert.
Vom "idealen Restaurator" werden nicht nur
handwerkliches Können und technologiehistorisches Wissen im jeweiligen Fach
gefordert, sondern auch eine naturwissenschaftlich-technische Grundausbildung.
Vor der eigentlichen Restaurierungsarbeit wird die Schadensursache festgestellt
und das Kunstwerk auf sein Material hin genauestens untersucht. Das Freilegen,
Reinigen, Erforschen und Bearbeiten der Objekte erfordert auch
kunstgeschichtliche und naturwissenschaftliche Kenntnisse (Chemie, Biologie),
ebenso müssen moderne Untersuchungsmethoden beherrscht werden.
Der Ausbildungsweg für
dieses Handwerk läuft über drei unterschiedliche Wege. In der Regel
besuchen Restauratoren eine Fachschule in Rom mit Betriebspraktika oder eine
Fachschule in München mit Übungswerkstatt. Etliche Restauratoren haben eine
abgeschlossene Lehre in einem anderen Handwerksberuf aufzuweisen, wie,
zum Beispiel, Steinmetz, Maler und Lackierer, Maurer oder Raumausstatter. Anschließend haben
sie sich zum Restaurator spezialisiert.
Berufsanforderungen: Historisches und ästhetisches Interesse, Hand- und
Fingergeschicklichkeit, künstlerisches Einfühlungsvermögen, Geduld, Ausdauer,
Liebe für Kleinarbeit, einwandfreie Seh- und
Farbtüchtigkeit.
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