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11.02.2012
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Die ersten Kleidungsstücke waren Tierfelle. In der Jungsteinzeit lernten die Menschen Stoffe zu weben (Textilien, von lateinisch textilis = gewebt) und daraus Kleidungsstücke zu machen. Anfangs hat man sich die Stoffe einfach um den Leib gewickelt. Später wurden sie dann zu Kleidungsstücken zusammengenäht.
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Später hat man die Kleidungsstücke nicht mehr nur nach Zweckmäßigkeit
gestaltet, um sich vor Kälte, Hitze und Verletzungen zu schützen.
Man wollte auch schön angezogen sein. So haben sich Tracht und wechselnde
Mode entwickelt.
Ursprünglich machte sich jeder seine Kleider selbst. Dann kamen Handwerksberufe
auf wie jene des Schneiders, Kürschners, Schuhmachers, Handschuh-und
Hutmachers. Obwohl heute die meisten Menschen ihre Bekleidung "von der
Stange" kaufen, überleben einige dieser Berufe heute noch in Südtirol.
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Richard Vill aus St. Lorenzen
Obmann der Berufsgruppe Bekleidung
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Das Textilhandwerk ist in Südtirol mit Berufen wie Modemacher, Maßschneider, Schuhmacher, Kürschner und Textilreiniger gut vertreten. Vertreter der Branche, die insgesamt rund 270 Betriebe zählt, trafen sich am Samstag zur Jahresversammlung der LVH-Berufsgruppe Bekleidung in Bozen.
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Richard Vill |
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Unternehmer und Mitarbeiter aus der Textilbranche haben sich vor kurzem zum "Textile Cocktail" im Garten des Parkhotel Laurin getroffen. Initiatoren der Veranstaltungsreihe sind die Berufsgruppe Bekleidung im LVH, der Unternehmerverband und der Handels- und Dienstleistungsverband hds.
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Textile Cocktail |
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Künftig sollten Bekleidungsstücke, die zum Großteil nicht in Italien hergestellt werden, nicht mehr die Etikette "Made in Italy" tragen. Dies ist die Meinung der LVH-Vertreter nach Anhörung ihrer Kollegen vom nationalen Dachverband Confartigianato bei der zuständigen Kommission im römischen Senat.
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Richard Vill |
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Die Berufsnamen sind mit Schneider, Kürschner, Weber oder Schuhmacher noch diesselben, ansonsten hat sich im Textilhandwerk einiges geändert. Die Unternehmer in diesem Sektor präsentieren sich heute als kreative Handwerker und Modemacher. Wie es um dasTextilhandwerk in Südtirol steht, kam bei der Textilhandwerktagunga am 16. Jänner 2010 in Bozen zur Sprache.
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Tagung zum Textilhandwerk |
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Welche Vorteile in organisatorischer, finanzieller und öffentlichkeitswirksamer Hinsicht ein gemeinsamer Messeauftritt für Handwerksunternehmen hat, darüber informiert der LVH in einer eigenen Broschüre.
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Messebroschüre |
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