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23.05.2012     /  Home  /  Weiterbildung

Women Up - erstes Semester abgeschlossen


Rund drei Monate Pauken liegen hinter den rund 20 Teilnehmerinnen des Lehrganges "Women up". Das LVH-Bildungszentrum organisierte in Zusammenarbeit mit dem ESF den Lehrgang "Women Up" für weibliche Führungskräfte im Handwerk. Einige Teilnehmerinnen im Interview.

Women up Teilnehmerinnen
Im Rahmen des Lehrgangs "Women Up" wird weiblichen Führungskräften das notwendige betriebswirtschaftliche Know-how sowie die erforderlichen "Soft Skills" zur Erweiterung bzw. Festigung ihrer beruflichen Position vermittelt.

Die Inhalte gliedern sich in die drei Bereiche:

- persönlichkeitsbildende, fachtheoretische und praktische Inhalte (168 Std.)
- 16-stündiges, individuelles Mentoring durch Mentees mit langjähriger Führungsverantwortung in KMU während und nach dem Lehrgang
- Studienfahrt zu den Themen "Politik und Wirtschaft" nach Innsbruck und Landeck(16 Std.)

Während des Kursbesuches stand den TeilnehmerInnen eine Kindertagesstätte zur Verfügung.

Das sagen die Teilnehmerinnen:

 
Brigitta Kröss


Brigitta Kröss, Sarntal (38, vier Kinder, Betrieb: Zimmerei Gross)
"Ich habe bereits im vorigen Jahr einen Kurs besucht, war sehr begeistert und wollte weitermachen. Ich findeden Kontakt mit Frauen in einer ähnlichen Situation besonders schön und nützlich. Vor allem der Lehrstoff zu Projektmanagement und Unternehmensentwicklung hat mir konkret genützt, so z. B. Controlling und Planning. Auf der Lehrfahrt hat mich vor allem die Landesrätin begeistert, eine tolle Persönlichkeit. Ich finde Frauen sind im Handwerk wichtig, auch wenn sie meistens die Hintergrungarbeit leisten."


Johanna Matscher

Johanna Matscher, Eppan (46, Betrieb: Designtrend - Kunstharzbeschichtungen und dekorative Böden)

"Ich habe vorher in einer Vinothek gearbeitet und fand den Umstieg ins Büro schwierig. Ich habe bereits einen Kurs besucht um mehr über Büroorganisation, Gesetze, Arbeitssicherheit usw. zu erfahren. Der Aufbaukurs sollte dann mein Wissen stärken, die Herausforderung ist nun größer. Am meisten habe ich von den Unterrichtseinheiten zu Personalmanagement und Büroorganisation profitiert. An der Lehrfahrt hat mir besonders gut gefallen, dass wir den Aufbau und die Organisation eines Betriebes sehen durften. Frauen können auch Männerberufe ausüben. Männer sollten Frauen im Handwerk akzeptieren."


Angelika Schieder

Angelika Schieder, Seis (42, Betrieb: Elektro Rier Kg)
"Eigentlich bin ich gelernte Krankenschwester und habe keine Ausbildung im Bereich Unternehmensführung und Management. Der Kurs hilft mir besser Fuß zu fassen, dabei sind die Bereiche Unternehmensführung, Mitarbeiterführung und Marketing besonders wichtig für mich. Das Gelernte konnte ich direkt umsetzen, zum Beispiel habe ich Bilanzen gelesen und Mitarbeitergespräche im Betrieb eingeführt. Ich stehe im Betrieb nicht hinter den Männern sondern daneben!"



Patrizia Weger

Weger Patrizia, Ehrenburg (30, Betrieb: Lüftungs- und Klimatechnik)
"Eigentlich hatte ich mich dazu entschieden zu studieren, nun habe ich aber einen neuen Weg eingeschlagen. Ich habe entschlossen, dass ich den Betrieb meines Vaters eines Tages leiten will. Der Kurs hat mir den Einstieg in das Unternehmen meines Vaters erleichtert. Besonders Interessant fand ich den Retorikkurs, der mir geholfen hat meine Persönlichkeit und mein Aufrtreten zu stärken. Ich finde es gut, dass Frauen nun auch im Handwerk miteingebunden werden."


Rosa Schäfer

Rosa Schäfer, Innichen (48, vier Kinder, Betrieb: E. Schäfer - Inox Metall und Glas)
"Ich habe bereits vor 2 Jahren einen Kurs im LVH besucht, dabei habe ich sehr viel gelernt. Ich habe mich dazu entschieden, auf meine Grundkenntnisse aufzubauen und Gelerntes aufzufrischen. Der Bereich Projektmanagement betrifft mich am meisten, außerdem waren Coaching und Mentoring eine große Hilfe. Wie auch beim ersten Kurs kann ich das Gelernte direkt im Betrieb umsetzen. Die Lehrfahrt nach Landeck und Innsbruck war sehr interessant und hat die Gruppe gestärkt. Es ist ganz wichtig, die Frau im Handwerk zu stärken. In jedem Betrieb ist eine Frau wichtig, denn das Gleichgewicht sollte auch im Handwerk gehalten werden."

19.09.2011, 00:00

 
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