Gemeinsame Themen wie Aus- und Weiterbildung, Berufsbild oder Urheberrecht möchten Südtirols Fotografen in Zukunft gemeinsam angehen. 40 Fotografen trafen sich vor kurzem im Haus des Handwerks in Bozen und legten mit der Gründung einer Arbeitsgruppe den Grundstein zu einer straffen Berufsvertretung innerhalb des LVH.
"Nur durch Zusammenhalt und
gemeinsames Vorgehen können wir unsere Anliegen wirksam vertreten und den Beruf
des Fotografen weiterentwickeln", betonte Eva Langgartner, Sprecherin der neuen
Arbeitsgruppe. Weiters sind in der Arbeitsgruppe die Fotografen Werner Daniel,
Hermann Maria Gasser, Robert Gasteiger, Christine Ochsenreiter, Helmuth Rier,
Verena Sanin und Mirko Wenter.
Die wichtigsten Themen für die Fotografen sind im
rechtlichen Bereich angesiedelt. LVH-Rechtsexperte Alexander Benvenutti
informierte die anwesenden Fotografen über die Gesetzeslage in den Bereichen
Urheberrecht, Schutz der Privatsphäre und Veröffentlichung im Internet und
anderen Medien. Zur stärkeren Abgrenzung der ausgebildeten Fotografen von den
Hobby- oder Amateurfotografen will die Arbeitsgruppe an ihrem Berufsimage
feilen. Weiterbildungskurse sollen organisiert werden, und auch bei Fragen der
Ausbildung will man künftig ein Wort mitreden.
"Die Neuorganisation innerhalb des LVH ist ein erster
wichtiger Schritt zur gemeinsamen Interessenvertretung", unterstrich
LVH-Direktor Hanspeter Munter. Mitte April wird sich die neue Vertretung der
Fotografen erstmals treffen, um Ziele und Schwerpunkte für den Beruf
festzulegen.
|
|
|
 |