Die Künstler aus dem Grödental haben am vergangenen Wochenende gezeigt, dass die echte Bildhaukunst krisensicher ist: Sie konnten die Zahlen vom Vorjahr halten und an die 5.000 Besucher zählen, der Verkauf lief wieder gut.
"Bei drei Tagen strahlendem Bergwetter rechnet man mit
weniger Besuchern, ganz automatisch. Wir wurden aber überrascht und freuen uns
über das gute Ergebnis der diesjährigen Skulpturenmesse", berichtet Roland
Perathoner, Präsident der UNIKA. Genauso wie 2009 konnte die Messe auch am
vergangenen Wochenende knapp 1.000 Besucher mehr verzeichnen als in den Jahren
zuvor. Dementsprechend gut lief auch der Verkauf der UNIKATE, die
allesamt mit der Schutzmarke "Entirely Hand Carved" gekennzeichnet und mit einem
Zertifikat ausgestattet sind. "Von den Kunst-Katalogen, die die Besucher kaufen
konnten, sind so gut wie keine übrig geblieben", resümiert der Präsident
zufrieden. Unter den Besuchern waren dies Jahr sehr viele Kunden aus
Südtirol und aus dem Trentino. Mit dabei auch Besuchergruppen aus Belgien,
Dänemark und zum zweiten Mal eine Gruppe aus Israel. "Neugierig sind natürlich
alle auf den überdimensionalen Kopf, mit dem wir bei der Expo 2015 in Mailand
international für Furore sorgen wollen. Bei der UNIKA 2011 wird das
Gemeinschaftswerk erstmals enthüllt. Unsere 41 Mitglieder werden bereits in den
nächsten Wochen mit der Vorarbeit dafür beginnen", so Perathoner. 2011 wird die
UNIKA erstmals an vier Tagen, vom 1. bis 4. September,
stattfinden.
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