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22.05.2012     /  Home  /  Bezirke  /  Klausen

Klausner Handwerk in Aufbruchstimmung


In Klausen fand vor kurzem die Jahresversammlung der Ortsgruppe im LVH statt. Der neugewählte Ortsobmann Martin Fledersbacher, der auf Roland Prantner folgte, ging auf die Problematik rund um die Abfallbewirtschaft in der Gemeinde Klausen ein und forderte eine baldige Lösung des Problems.

Martin Fledersbacher, LVH-Ortsobmann in Klausen begrüßte bei der Jahresversammlung der LVH-Ortsgruppe Klausen neben zahlreichen Handwerkern den Vizebürgermeister und Handwerksreferent Manfred Waldboth, Gemeindereferent Josef Pfattner, Oswald Rabanser, Bürgermeister von Waidbruck, Sieghard Flader, Abteilungsdirektor des Amtes für sozialen Arbeitsschutz sowie LVH-Bezirksobmann Josef Felderer. Vom LVH waren Hanspeter Munter und der Leiter des LVH-Bezirksbüros Brixen, Josef Morandell, dabei.

Ganz besonders am Herzen liegt Ortsobmann Fledersbacher die Jugend und die Information über die vielfältigen Berufsperspektiven im Handwerk. "Die Information in den Mittelschulen über die Handwerksberufe, wie auch in Klausen seit Jahren erfolgt, ist besonders wichtig", meinte Fledersbacher. Doch als ein dringendes Problem der Handwerker von Klausen sprach Fledersbacher die Abfallbewirtschaftung an.

Gemeindereferent Josef Pfattner berichtete über diese Problematik und  über die neuen Zielsetzungen im Bereich Müllgebühren und Mülltransport.
Vizebürgermeister Manfred Waldboth berichtete über aktuelle Thematiken aus der Gemeindestube, wobei er die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Handwern betont.

Weiters berichtete Waldboth vom Interesse der Gemeinde, an einem Interreg-Projekt gemeinsam mit der Gemeinde Hall in Tirol teilzunehmen. Die Themen, die darin angegangen würden, sind der Verkehr und die Aufwertung der historischen Altstadt. Hand in Hand ist auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsgenossenschaft zu sehen, die für die Stadt Klausen ein Marketingkonzept erstellen könnte. Waldboth berichtete abschließend von den Entwicklungen in der Handwerkerzone Spitalwiese, die in Zusammenarbeit mit der BLS durchgedacht werden.

Bezirksobmann Josef Felderer berichtete über "ein bewegtes Jahr 2010", wobei er auf Entwicklung im Handwerk auf Gemeindegebiet hinwies. "Für die Mitgliedsbetriebe ist der Verband ein immer wichtiger Ansprechpartner, der bei immer komplexeren Gesetzen, sprich das Abfallerfassungssystem SISTRI, die SOA-Eintragung und die neuen Risikobewertungen und Stresserfassung für Mitarbeiter Lösungen anbietet.

Zur Sprache kamen auch die Kreditsituation im Handwerk, die Garantiegenossenschaft, die Landesbauarbeiterkasse und die Bilaterale Körperschaft, die wichtige Säulen der Interessensvertretung des Handwerks sind. Vor der Tür stehen von 17. bis 19. Februar 2011 die Landesmeisterschaft des Handwerks und im Oktober die Berufsweltmeisterschaft in London. Dazu kommt die große Herausforderung für die Kleinbetriebe rund um den Begriff Innovation, wobei der Verband einen Beratungsdienst für interessierte Betriebe aufgebaut hat.

Sieghard Flader vom Amt für sozialen Arbeitsschutz berichtete im Bereich des  Arbeitsrechts über Strafenverringerung bei Schwarzarbeit,  die Abschaffung der obligatorischen Schlichtung, den Anfechtungstermin bei Entlassungen und die  Risikobewertung integriert mit der neuen Stressbewertung.

Der Leiter des LVH-Bezirksbüros Brixen, Josef Morandell, sprach über die Neuerungen im Steuerbereich und im Rechtsbereich, und präsentierte das neue Konsortium für Warentransporteure TransOpt für die schnellere Abwicklung von Aufträgen.

11.03.2011, 00:00

 
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