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22.05.2012     /  Home  /  Bezirke  /  Klausen

Bezirksversammlung 2011: "Lehrlinge sind unsere Fachkräfte von morgen"


Die Bezirksgruppe Klausen lud vor kurzem zur Bezirksversammlung ein. Dabei wurden die Junghandwerker geehrt, die erfolgreich an der Landesmeisterschaft des Handwerks in Bozen teilgenommen haben.

Ehrung der Junghandwerker: Bei der Bezirksversammlung ehrte LVH-Bezirksobmann Josef Felderer (ganz links) gemeinsam mit der LVH-Spitze, den Ortsobmännern Martin Fledersbacher, Gottfried Krapf und Hubert Aichner und den Gemeindevertretern Maria Gasser Fink, Alfons Klammsteiner und Stefan Ploner die erfolgreichen Teilnehmer der Landesmeisterschaft des Handwerks.
LVH-Bezirksobmann Josef Felderer zeichnete gemeinsam mit der LVH-Spitze, den Ortsobmännern und den anwesenden Gemeindevertretern die sechs Medaillengewinner des Bezirkes aus. Karin Fischnaller aus Villnöß erhielt eine Ehrenurkunde für den Gewinn der Goldmedaille bei den Mediendesignern überreicht. 

Die fünf weiteren geehrten Teilnehmer haben jeweils die Silbermedaille gewonnen. Die Glückwünsche gingen an Schönheitspflegerin Katja Gafriller aus Barbian, Frisörin Christina Obrist aus Klausen, Fliesenleger Thomas Pfattner aus Latzfons und an die Sozialbetreuerinnen Birgit Baumgartner und Melanie Niederstätter aus Villanders.
 
Obmann Felderer und die LVH-Ortsobmänner Martin Fledersbacher (Klausen), Gottfried Krapf (Villnöß) und Hubert Aichner (Barbian) dankten allen Junghandwerkern, den Experten und Lehrbetrieben für die Teilnahme an der Landesmeisterschaft. An die Betriebe richtete Felderer den Appell, weiterhin auf die Jugend zu setzen. "Wir müssen Lehrlinge einstellen und sie gut ausbilden, denn die Lehrlinge sind unsere Fachkräfte von morgen", betonte Felderer.

Die Lehrlings- und Meisterausbildung fördern ist eines der Ziele des neu gewählten LVH-Präsidiums. LVH-Präsident Gert Lanz und Vizepräsident Martin Haller stellten sich bei der Versammlung den Handwerkern vor. "Wir müssen die Anliegen des Handwerks wieder mit einer Stimme nach außen vertreten", sagte Lanz. Er bezeichnete die zunehmende Bürokratie und das vom Staat eingeführte Abfallerfassungssystem Sistri als große Belastung für die Betriebe.

Schwierigerer Zugang zu öffentlichen Aufträgen
 
In den Wortmeldungen nannten die Handwerker weitere Themen, die ihnen zurzeit unter den Nägeln brennen. So ist mit der neuen Regelung der Zugang zu öffentlichen Aufträgen für die Handwerksbetriebe deutlich schwieriger geworden, und auch die Gemeinden tun sich mit den neuen Ausschreibungen schwer. Öffentliche Aufträge sollten an die ansässigen Betriebe gehen, da sie die Arbeitsplätze im Bezirk sichern und die Steuern im Land belassen, unterstrichen die Anwesenden.
 
Eine gute Zusammenarbeit mit den Handwerkern ist der Bürgermeisterin von Klausen, Maria Gasser Fink, wichtig. Sie unterstrich in ihren Grußworten die Leistungen der Handwerksbetriebe, nicht zuletzt auch für die Nahversorgung im Bezirk. Landtagsabgeordneter Hanspeter Munter, der Bürgermeister von Barbian, Alfons Klammsteiner, und der Villanderer Wirtschaftsreferent Stefan Ploner nahmen ebenfalls an der Versammlung teil.
 
Unternehmensberater Christian Haberfellner hielt ein Fachreferat über die Zukunftsperspektiven des Handwerks. "Ausbildung und Produktqualität sind sehr gut im Handwerk", lobte Haberfellner. Wichtig sei es, dass die Betriebe eine gute Kostenkalkulation und mehr Gewinne machen, die sie für Investionen in die Betriebe brauchen", sagte Haberfellner abschließend. 
 

01.04.2011, 00:00

 
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