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| Ehrung der Junghandwerker: Bei der Bezirksversammlung ehrte
LVH-Bezirksobmann Josef Felderer (ganz links) gemeinsam mit der
LVH-Spitze, den Ortsobmännern Martin Fledersbacher, Gottfried Krapf und
Hubert Aichner und den Gemeindevertretern Maria Gasser Fink, Alfons
Klammsteiner und Stefan Ploner die erfolgreichen Teilnehmer der
Landesmeisterschaft des Handwerks. |
LVH-Bezirksobmann Josef Felderer zeichnete gemeinsam mit
der LVH-Spitze, den Ortsobmännern und den anwesenden Gemeindevertretern die
sechs Medaillengewinner des Bezirkes aus. Karin Fischnaller aus Villnöß erhielt
eine Ehrenurkunde für den Gewinn der Goldmedaille bei den Mediendesignern
überreicht.
Die fünf weiteren geehrten Teilnehmer haben jeweils die
Silbermedaille gewonnen. Die Glückwünsche gingen an Schönheitspflegerin Katja
Gafriller aus Barbian, Frisörin Christina Obrist aus Klausen, Fliesenleger
Thomas Pfattner aus Latzfons und an die Sozialbetreuerinnen Birgit
Baumgartner und Melanie Niederstätter aus Villanders.
Obmann Felderer und die LVH-Ortsobmänner Martin
Fledersbacher (Klausen), Gottfried Krapf (Villnöß) und Hubert Aichner (Barbian)
dankten allen Junghandwerkern, den Experten und Lehrbetrieben für die Teilnahme
an der Landesmeisterschaft. An die Betriebe richtete Felderer den Appell,
weiterhin auf die Jugend zu setzen. "Wir müssen Lehrlinge einstellen und sie gut
ausbilden, denn die Lehrlinge sind unsere Fachkräfte von morgen", betonte
Felderer.
Die Lehrlings- und Meisterausbildung fördern ist eines
der Ziele des neu gewählten LVH-Präsidiums. LVH-Präsident Gert Lanz und
Vizepräsident Martin Haller stellten sich bei der Versammlung den Handwerkern
vor. "Wir müssen die Anliegen des Handwerks wieder mit einer Stimme nach außen
vertreten", sagte Lanz. Er bezeichnete die zunehmende Bürokratie und das vom
Staat eingeführte Abfallerfassungssystem Sistri als große Belastung für die
Betriebe.
Schwierigerer Zugang zu öffentlichen
Aufträgen
In den Wortmeldungen nannten die Handwerker weitere
Themen, die ihnen zurzeit unter den Nägeln brennen. So ist mit der neuen
Regelung der Zugang zu öffentlichen Aufträgen für die Handwerksbetriebe deutlich
schwieriger geworden, und auch die Gemeinden tun sich mit den neuen
Ausschreibungen schwer. Öffentliche Aufträge sollten an die ansässigen Betriebe
gehen, da sie die Arbeitsplätze im Bezirk sichern und die Steuern im Land
belassen, unterstrichen die Anwesenden.
Eine gute Zusammenarbeit mit den Handwerkern ist der
Bürgermeisterin von Klausen, Maria Gasser Fink, wichtig. Sie unterstrich in
ihren Grußworten die Leistungen der Handwerksbetriebe, nicht zuletzt auch für
die Nahversorgung im Bezirk. Landtagsabgeordneter Hanspeter Munter, der
Bürgermeister von Barbian, Alfons Klammsteiner, und der Villanderer
Wirtschaftsreferent Stefan Ploner nahmen ebenfalls an der Versammlung teil.
Unternehmensberater Christian Haberfellner hielt ein
Fachreferat über die Zukunftsperspektiven des Handwerks. "Ausbildung und
Produktqualität sind sehr gut im Handwerk", lobte Haberfellner. Wichtig sei es,
dass die Betriebe eine gute Kostenkalkulation und mehr Gewinne machen, die sie
für Investionen in die Betriebe brauchen", sagte Haberfellner
abschließend.