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| LR Bizzo und die Vertreter der Südtiroler Wirtschaftsverbände im "Area Science Park" in Triest |
Der "Area Science Park" ist vor 30 Jahren von der Region
Friaul-Julisch Venetien, von Provinz, Gemeinde und Uni Triest sowie vom
staatlichen Forschungsbeirat (CNR) aus der Taufe gehoben worden. Mit
mittlerweile 88 Unternehmen und Beratungseinrichtungen sowie 2600 Beschäftigten
gilt er heute als einer der international renommiertesten Technologieparks.
"Optimales Umfeld für Forschung und Entwicklung"
Der
"Area Science Park" fungiert einerseits als klassischer Technologiepark, der
Unternehmen ein möglichst optimales Umfeld für Forschung und Entwicklung bietet.
Andererseits sorgt ein Forschungs-Konsortium dafür, dass der Technologie- und
Know-How-Transfer zwischen den im Park angesiedelten Unternehmen, den
Unternehmen außerhalb des Parks und den Forschungs- und
Entwicklungseinrichtungen, etwa der Universität, reibungslos funktionieren
kann.
Kleine Unternehmen profitieren vom Technologiepark in
Triest
"Das Modell des 'Area Science Park' kann für den in Bozen
geplanten Wissens- und Technologiepark Pate stehen, damit dieser zum Motor für
die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und zur Chance für unsere besten
Köpfe werden kann", erklärte Landesrat Bizzo heute nach dem Besuch des Parks.
Friaul-Julisch Venetien sei eine mit Südtirol durchaus vergleichbare Realität:
"Auch hier gibt es einen sehr hohen Anteil kleiner und kleinster Unternehmen,
die in den letzten Jahren enorm vom Angebot des Technologieparks und den hier
gewonnenen Erkenntnissen profitiert haben", so Bizzo.
Technologiepark für alle Sektoren
offen
Der Südtiroler Delegation - neben dem Landesrat waren auch die
Spitzen seines Ressort und Vertreter der großen Wirtschaftsverbände dabei -
wurden heute die Erfolgsgeschichten von Unternehmen vorgelegt, die im
Technologiepark in Triest geboren worden und gewachsen sind, und zwar in den
unterschiedlichsten Sektoren: von der Finanzwelt über die Dienstleistungen bis
hin zu Medizin und Sicherheit. Auch Südtiroler Firmen sind in Triest mit ihren
Forschungsabteilungen vertreten, etwa "Dr. Schär" oder "Health
Robotics".
Wirtschaftliche Bedeutung des Technologieparks in
Triest
Hingewiesen wurde heute auch auf die wirtschaftliche
Bedeutung des "Area Science Park". So beläuft sich der Umsatz der
Forschungstätigkeit, die im Park betrieben wird, auf jährlich rund 170 Millionen
Euro, während die Betriebskosten mit rund vier Millionen Euro zu Buche schlagen.
Auf der Einnahmenseite verzeichnet der Technologiepark rund 20 Millionen Euro,
die sich aus staatlichen Forschungsgeldern (acht Millionen Euro), Mieteinnahmen
(rund sechs Millionen Euro) sowie anderen öffentlichen Zuwendungen (etwa über
EU-Fonds) zusammensetzen. Und auch die Entwicklung der Unternehmen im Park kann
sich sehen lassen: Sie konnten ihren Umsatz um 7,7 Prozent und die Beschäftigung
um 5,8 Prozent steigern.