Rund 40 Handwerkerinnen und Handwerker sowie mitarbeitende Frauen haben sich gestern zu einem Informationsabend der LVH-Frauen in Meran eingefunden. Thema des Abends waren die verschiedenen Gesellschaftsformen von Betrieben sowie die Rechte und Pflichten der Gesellschafter, die häufig Frauen sind. Mit Handbuch zum Herunterladen.
Der Informationsabend wurde von den
Bezirksgruppen der LVH-Frauen Meran und Vinschgau organisiert. "Es ist
wichtig, dass Frauen ihre Rechte und Pflichten als Teilhaberinnen oder als
selbstständig Beschäftigte kennen", unterstrichen eingangs die Landes- und
Bezirksvorsitzende des Burggrafenamts, Heidrun Grüner, und die
Bezirksvorsitzende des Vinschgau Maria Wallnöfer.
Referentin des Abends war die Juristin und Präsidentin des
Landesbeirates für Chancengleichheit, Ulrike Oberhammer. Sie gab einen Überblick
über Vor- und Nachteile der verschiedenen Gesellschaftsformen, die ein
Unternehmen annehmen kann, und nannte die Rechte und Pflichten für die
beteiligten Frauen.
So gebe es neben der klassischen Personen- (OHG) und
Kapitalgesellschaft (GmbH) auch die Rechtsform des Familienunternehmens, das in
vielen Fällen eine geeignete Gesellschaftsform darstellt, so
Oberhammer.
Im Kasten rechts kann die Publikation "Das
Familienunternehmen unter Berücksichtigung der Situation in Südtirol"
heruntergeladen werden.
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