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12.02.2012     /  Home

Handwerk sagt "Ja" zum Technologiepark, fordert aber Nachbesserungen


Die im LVH vertretenen Handwerksunternehmer sprechen sich mehrheitlich für die Errichtung des geplanten Wissens- und Technologieparks in Bozen-Süd aus. Dies ergab eine Umfrage, die die Branchenzeitschrift "Der Handwerker" morgen in ihrer September-Ausgabe veröffentlicht.

Befragt hat die "Handwerker"-Redaktion mehrere Berufsobmänner und Vertreter des LVH-Vorstands. Die deutliche Mehrheit der befragten Funktionäre sprach sich grundsätzlich für die Errichtung des Technologieparks aus. "Wir befürworten den Bau des Technologieparks, wenn er als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für die Betriebe in Sachen Innovation und Forschung konzipiert ist", sagen die LVH-Vizepräsidenten Bruno Covi und Gert Lanz.

Voraussetzung für ihr "Ja" zum Bau des Technologieparks sei die stärkere Anpassung an die Bedürfnisse der Betriebe, so der Grundtenor der Handwerker. "Innovation funktioniert in Südtirol fast immer projektbezogen und indem ein Unternehmer bestehende Produkte oder Betriebsabläufe verbessert", erklärt Lanz. 

"Der Technologiepark muss daher Einrichtungen beherbergen, an die sich die Betriebe unbürokratisch wenden können und die einen konkreten Nutzen haben, d. h. den Betrieben Unterstützung und Beratung bei ihrer Produkt- und Prozessinnovation bieten", erklären die Vizepräsidenten. 

Zentrale Materialdatenbank und Zertifizierungsstelle

Geht es nach den Handwerksunternehmern, sollen die Betriebe über den Technologiepark Beratung und Kontakte zu Wissens- und Forschungseinrichtungen erhalten sowie Synergien mit anderen Betrieben eingehen können. Ebenso gefragt sind eine zentrale Materialdatenbank, die Einrichtung einer Zertifizierungsstelle sowie die Möglichkeit, technische Werkstätten und Labors nutzen zu können.

"Wir stehen der Landesregierung zur Verfügung, um den Technologiepark so abzustimmen, dass er für die Betriebe nützlich ist und von ihnen akzeptiert wird", sagen LVH-Präsident Walter Pichler und Direktor Hanspeter Munter. Beide begrüßen die Initiative von Innovationslandesrat Roberto Bizzo, mit den Handwerksunternehmern in Dialog zu treten. 

Der LVH selbst verfügt bereits seit fünf Jahren über eine eigene Innovationsabteilung. "In dieser Zeit haben wir Hunderte von Betrieben beraten und zur Umsetzung von neuen Ideen motiviert. Dadurch haben wir vielfältige Erfahrungen im Innovationsbereich gesammelt", sagt Munter. "Diese wertvollen Erfahrungen lassen wir gerne im Konzept des Technologieparks einfließen."

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Lesen Sie anbei den Artikel im "Der Handwerker" und stimmen auch Sie über den Technologiepark ab!

31.08.2010, 00:00

 
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