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22.05.2012     /  Home  /  Bezirke  /  Gröden

UNIKA : "movemënt" ist Hauptattraktion der UNIKA 2011


Jahr für Jahr präsentieren Grödner Künstler ihr Schaffenswerk im Rahmen der renommierten Skulpturenmesse UNIKA. Von 1. bis 4. September stellen 22 Bildhauer und Maler einige ihrer Exponate im Tennis-Center St.Ulrich/Runggaditsch aus

v.l. Norbert Insam, Roland Perathoner, LR Florian Mussner, Josef Rottensteiner, Filip Moroder Doss
Unbestrittener Star der diesjährigen Ausgabe und Symbol der UNIKA 2011  ist die Riesenskulptur "movemënt".

Zum einen aus einem künstlerischen Gesichtspunkt, zum anderen beeindruckt der Zirbelkiefer-Kopf allein schon anhand seiner Größe. "Das Kunstwerk erreicht eine Höhe von 6,12 Metern und setzt sich aus 50 Einzelteilen zusammen, das schwerste davon wiegt 250 Kilogramm", so UNIKA-Präsident Roland Perathoner auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Messe. Das Gesamtgewicht wird auf rund sieben Tonnen geschätzt. "In mühevoller und aufwändiger Detailarbeit gilt es sie zu einem dreidimensionalen Puzzle verschmelzen zu lassen." Bearbeitet wurden die beweglichen Elemente von Künstlern der Vereinigung UNIKA, die ein Zusammenschluss von 42 Bildhauern und Malern des Tales ist, gleichzeitig aber auch Ausrichter und Namensgeber der Skulpturenschau.

"Am 31. August, auf der Vernissage am Vorabend der Messe, wird das imposante Werk offiziell enthüllt und danach die gesamten vier Ausstellungstage über zu sehen sein", so Perathoner. "Und zwar von 1. bis 4. September von 10 bis 19 Uhr." Dies ist sozusagen der erste große Auftritt für "movemënt" - bestimmt aber nicht der letzte, wie Norbert Insam, UNIKA-Mitbegründer und Obmann der Berufsgruppe Kunsthandwerk im LVH, betont: "Als wir uns vor Jahren an die Planung der Skulptur setzten, war klar, dass wir etwas Einzigartiges schaffen wollten, das dem Grödner Kunsthandwerk über die Landesgrenzen hinaus ein Gesicht verleihen soll." Geplant seien Präsenzen unter anderem auf der Expo 2015 in Mailand und der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München.

 "movemënt" wird damit zum Imageträger für einen der bedeutendsten und traditionsreichsten Wirtschaftszweige des Tales. "Das Kunsthandwerk ist Teil der Grödner Identität", sagte Florian Mussner, Landesrat für die ladinische Kultur. Die UNIKA leiste einen wichtigen Beitrag dazu, dass es erhalten bleibe und sich ständig weiterentwickle. In dieselbe Kerbe schlug auch Josef Rottensteiner, Generalsekretär der Handelskammer Bozen: "Der Wert des Kunsthandwerks für ganz Südtirol ist unbestritten." Er nannte als Meilensteine in der Geschichte "die Einführung der Schutzmarke für handgefertigte Werke im Jahr 1969 und die Gründung der UNIKA 1994". Dadurch habe der gesamte Berufsstand an Professionalität und Sichtbarkeit dazugewonnen.

Die Skulpturenmesse UNIKA, die jährlich rund 5000 Besucher anlockt, zeigt neben "movemënt" Werke von 22 Grödner Künstlern, darunter hauptsächlich Exponate von Bildhauern aus Glas, Blei, Bronze und Holz in reiner oder kombinierter Form, puristisch oder mit Blattgold veredelt. Wie die Künstler mit diesem wertvollen Material umgehen, zeigt vor Ort der Aussteller Battiloro. Seine Silber- und Blattgoldschätze sind an allen vier Ausstellungstagen genauso zu sehen wie die Sonderausstellung zu Ehren von "Papst Johannes Paul II". Zu den Ausstellungsstücken zählen auch einzelne Malereien. Von der Formensprache erstreckt sich das Repertoire der UNIKA-Mitglieder von sakralen bis hin zu zeitgenössischen Motiven.
der diesjährigen Ausgabe ist die Riesenskulptur "movemënt".

25.08.2011, 00:00

 
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