Update zu diesem Artikel: Ab 1. Juli 2010 besteht für Unternehmen die Pflicht, Umsätze mit in so genannten "Steuerparadiesen" ansässigen Steuerpflichtigen auf elektronischem Wege der Agentur der Einnahmen zu melden.
Die Meldung ist grundsätzlich monatlich zu erstellen.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine trimestrale Meldung möglich
(Umsätze geringer als Euro 50.000). Der Versand der Meldung muss
ausschließlich elektronisch erfolgen.
Die erste Meldung für die Monate
Juli-August-September (trimestral und / oder monatlich) ist innerhalb 2.
November 2010 fällig. Für die Nichtversendung der Meldung von
Umsätzen mit Steuerparadiesen sind Strafen vorgesehen.
Die neue Meldepflicht ist der Intrastatmeldung sehr
ähnlich. Betroffene Unternehmen sind nicht im Stande die Meldung selbst zu
bewerkstelligen und müssen sich eine geeignete Bezugsperson (Steuerberater,
Wirtschaftsverband, Versender der Intrastaterklärungen) suchen.
Welche Länder gelten als Steuerparadiese?
Hier die Liste der betroffenen Länder:
Alderney Andorra Angola Anguilla Antigua Aruba Bahamas Bahrain Barbados Barbuda Belize Bermuda British
Virgin Islands Brunei Cook Inseln Costa Rica Domenikanische
Republik Dschibuti Ecquador Französisch
Polynesien Gibraltar Grenada Guatemala Guernsey Herm Holländische
Antillen Hongkong Insel
Man Jamaika Jersey Kaiman-Inseln Kenia Kiribati Libanon Liberia Liechtenstein |
Luxemburg
Macao Malaysien Malediven Mauritius Marshall-Inseln Monaco Montserrat Nauru Neu-Kaledonien Niue Oman Panama Philippinen Portorico Sanit
Kitts and Nevis Sanit Lucia Saint Vincent and Grenadines Salomon
Inseln Samoa San Marino Sankt
Helena Sark Schweiz Seychellen Singapur Taiwan Tonga Turks
/ Caicos Islands Tuvalu Uruguay US Virgin
Islands Vanuatu Vereinigte Arabische Ermirate
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| Aktualisiert zum 20.09.2010 |
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