Werteausgleich Raumordnung - Reaktion von Gert Lanz

Mit Befremden habe ich festgestellt, dass in der Causa Gesetz für Raum und Landschaft – der von der gesamten gewerblichen Wirtschaft zusammen erreichte politische Erfolg – den als von allen schädlich empfundenen Werteausgleich doch nicht einzuführen, im gestrigen (28.11.) Artikel der Dolomiten (siehe unten) als alleiniger Erfolg des Unternehmerverbandes gefeiert wird.

lvh-Präsident Gert LanzNur gebündelte Kraft führt zu Ergebnissen

Dabei sieht man gerade bei dieser, für die Gesamtwirtschaft zentrale Thematik, dass die gebündelte Kraft der verschiedenen Wirtschaftssektoren schlussendlich zusammen mit einer stichhaltigen und fachlich begründeten Argumentation auch bei komplexen und gesellschaftspolitisch heiklen Problematiken zu zielführenden Ergebnissen führt.

lvh setzt weiterhin auf konstruktive Zusammenarbeit

Wenn jedoch die Geschlossenheit im Einsatz für die gemeinsamen Anliegen der Wirtschaft öffentlich in den Hintergrund gestellt wird, kann man dies auch als trojanisches Pferd bei künftigen gemeinsamen Anliegen einstufen. Der lvh setzt weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Wirtschaft, mit den Sozialpartnern und der Politik. Auch beim Thema Werteausgleich geht es darum, möglichst geschlossen und fundiert, bedeutende Eckpunkte einer funktionierenden Volkswirtschaft in unserem Lande zu bewahren.

Kommentar von lvh-Präsident Gert Lanz

Erschienen als Leserbrief in der Tageszeitung Dolomiten am 29.11.17

 

Hervorgehoben: Die Abwendung des Werteausgleichs ist einer von der gesamten gewerblichen Wirtschaft zusammen erreichter politischer Erfolg - nicht eines einzelnen Verbandes.

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