Frauen im lvh: Vinschger Unternehmergeist überwindet Grenzen

Südtirols Handwerkerfrauen besuchten kürzlich das Unternehmen LICO im Schweizer Kanton Graubünden.

Wirtschaftsfrauen beim grenzüberschreitenden Info-Treffen (vorne:) Petra Erhart, Frauenvorsitzende der Wirtschaftskammer Landeck, Rita Egger, Vorsitzende der lvh-Frauen im Bezirk Vinschgau und Marlies Dabringer, Landesvorsitzende der lvh-FrauenGrenzüberschreitend, innovativ, heimatverbunden. Das ist das Unternehmen LICO mit Sitz in Val Müstair. Was Anfang der 1980er Jahre zunächst in Südtirol begann, wurde 1989 in Val Müstair von den zwei Brüdern Alfred und Edwin Lingg fort- und zum Erfolg geführt. LICO produziert auf mehr als 40.000 Quadratmetern Fußbodenbeläge. Und das in 13 verschiedenen Produktgruppen mit Absatzländern rund um den Globus. Qualität und Flexibilität zählen zu den wichtigsten Firmenidealen. Mit ständigem Innovationsgeist bleibt auch das Preis-/Leistungsverhältnis wettbewerbsfähig. Warum in der Schweiz? „Weil wir klare und verlässliche Spielregeln benötigen“, sagt Alfred Lingg.

Initiative der Handwerkerfrauen

Das grenzüberschreitende Informationstreffen mit den beiden Unternehmern, die heute über 100 - darunter vorwiegend Vinschger Mitarbeiter - beschäftigen, geht auf Initiative der Vorsitzenden der Handwerkerfrauen im Bezirk Vinschgau zurück. Rita Egger ist es wieder einmal gelungen, Netzwerkarbeit zu leisten und das zwischen den Ländern Tirol, Südtirol und dem Kanton Graubünden. Sehr emotional sei der Firmenbesuch gewesen und spürbar die Verbundenheit der Betriebspioniere mit ihrem Heimatbezirk Vinschgau. Das zeigte sich auch bei der abschließenden Marende im Biohotel Panorama in Mals, zu der die LICO-Chefs eingeladen hatten und dazu mit passender Vinschger Musik aufwarteten.

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