Villanders setzt auf die Jugend

Noch mehr in die Jugend zu investieren und ihr eine attraktive Perspektive für die Zukunft zu bieten, haben sich die Handwerker von Villanders auf die Fahne geschrieben. Geschehen soll dies durch den Einsatz jeden einzelnen Unternehmers, aber auch durch eine landesweite Imagekampagne.

villanders 2017_800Seit sich die wirtschaftliche Situation gebessert hat, blicken Südtirols Handwerker wieder optimistisch in die Zukunft. Auch in Villanders zeigt man sich zuversichtlich, so der Tenor der Handwerker im Rahmen der jüngst stattgefundenen Ortsversammlung. „Mit neuer Motivation und Elan gehen wir in das kommende Jahr, in dem wir vor allem die Jugend ansprechen möchten", betonte lvh-Ortsobmann Lorenz Hofer. Nachdem im letzten Jahr ein erfolgreicher Informationstag für die Mittelschüler organisiert werden konnte, sollen die Jugendlichen auch dieses Jahr große Aufmerksamkeit erhalten. „Die Jugend von heute sind unsere Mitarbeiter von morgen. Im Oktober finden in Abu Dhabi die WorldSkills statt, bei denen wiederum 20 Südtiroler gegen die Besten der Welt antreten werden. Es ist unsere Aufgabe, die jungen Mädchen und Burschen für die praktischen Berufe zu begeistern", erklärte auch lvh-Bezirksobmann Gottfried Krapf. Hilfreich hierfür soll eine Imagekampagne für das gesamte Südtiroler Handwerk sein, die im Frühjahr ihren Auftakt haben wird. „Wir Handwerker dürfen stolz auf unsere Talente und unsere Leistungen sein, diese Stärken wollen wir aber besser und stärker kommunizieren", sagte lvh-Präsident Gert Lanz. Sichtbar machen können lvh-Mitglieder ihre Leistungen bereits mit dem sogenannten Leistungsversprechen, mit welchem die Betriebe anhand von vier Siegeln ihre Stärken vermitteln.

Gute Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Gemeinde

Neben der Investition in die Jugend forderte der Verbandspräsident die anwesenden Handwerker auch dazu auf, sich in das Landesvergabeportal einzutragen. „Die öffentliche Hand ist ein sehr guter Kunde, es gibt endlich wieder Ausschreibungen in Lose und Gewerke. Um zu solchen Aufträgen zu gelangen ist es aber unerlässlich, dass sich die Betriebe in das Vergabeportal eintragen müssen. Die bereits gute Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Gemeinde bestätigten der anwesende Bürgermeister Walter Baumgartner als auch dessen Vize Josef Niederstätter. „Ein großes Anliegen ist nach wie vor die Anbindung an das Glasfasernetz, um den Betrieben wichtige Voraussetzungen für ihre tägliche Arbeit zu bieten", so Baumgartner.
Über die aktuellen Neuerungen im Bereich des Steuer- und Arbeitsrechts berichtete der lvh-Mitarbeiter Martin Vikoler.

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