Gemeinde Bozen: Handwerk trifft Bürgermeister Caramaschi

Gleich mehrere Themen kamen beim Treffen zwischen Vertretern des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister und dem Bozner Bürgermeister Renzo Caramaschi zur Sprache. Das langfristige Ziel: eine noch intensivere Zusammenarbeit.

(von links): Fontelina Lopez (lvh), Walter Pöhl (Vizedirektor lvh), Riccardo Mazzucco (lvh-Bezirksobmann Bozen Stadt), Stella Falcomatà (Berufsgruppenobfrau für Körperpflege und Dienstleistungen) und Renzo Caramaschi (Bürgermeister von Bozen)Smart City, das Leerstandsmanagement in Bozen, die Aufwertung einzelner Stadtviertel sowie die Warenzulieferung in den anstehenden Bauphasen in Bozens Zentrum gehörten zu den zentralen Gesprächsinhalten des Treffens. lvh-Bezirksobmann von Bozen Stadt Riccardo Mazzucco, die Obfrau der Berufsgruppe Körperpflege und Dienstleistungen im lvh Stella Falcomatà, lvh-Vizedirektor Walter Pöhl und lvh-Mitarbeiterin Fontelina Lopez trafen sich kürzlich mit Bürgermeister Renzo Caramaschi und Generaldirektor Andrea Zeppa, um konkrete Punkte anzusprechen. So wünscht man sich im lvh – nach dem Vorbild von Trient – eine stärkere Beteiligung des Handwerks am Smart-City-Konzept. In Bozen wird ein solches Projekt derzeit vor allem für die Bereiche Energieeffizienz und Verkehr ausgearbeitet. „Das lokale Handwerk könnte hier sein Know-how und seine Erfahrungen einbringen“, betonten die lvh-Vertreter.

Leerstehende Gewerbeimmobilien

Im Rahmen des Gesprächs wurden auch die vielen leerstehenden Gewerbeimmobilien in Bozen thematisiert. Der lvh drückte den Wunsch aus, eine Bestandserhebung durchzuführen und damit alle leerstehenden Immobilien zu erfassen und einen Nutzungsplan vorzusehen. Laut Bürgermeister Caramaschi sei dies allein für Bozen leider nicht möglich, da es bereits eine von der BLS geführte Plattform gebe, auf der sämtliche Immobilien auf Landesebene erhoben sind. Angesprochen wurde bei dem Treffen außerdem das Problem einiger unattraktiver und menschenleerer Stadtviertel in Bozen. Das Handwerk werde sich weiter bemühen, die Stadtviertel lebendig zu halten, allerdings müssten in manchen Zonen einige Schwierigkeiten wie z.B. Parkplatzprobleme andiskutiert werden.

Bauprojekte im Zentrum

Ein großes Thema in den Augen der Bozner Handwerker und Dienstleister sind die geplanten Bauprojekte im Zentrum. In diesem Zusammenhang befürchtet der lvh ein großes Verkehrsaufkommen, das die tägliche Zulieferung von Waren einschränken könnte. Der Wirtschaftsverband hatte erst vor kurzem das Blue City Konzept vorgestellt, welches die Warenzulieferung mit kleinen Elektrofahrzeugen auch in der Baustellenphase gewähren kann. Gemeinsam mit dem Konsortium Transopt sei man schon dabei, einen konkreten Plan auszuarbeiten, wie der der Zustellservice effizient ablaufen kann. Die Logistik und das Know-how seien auf jeden Fall vorhanden.

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